Lifestyle

Welcome to New York

Von Carina Müßen , 04. Dezember 2014

„I want to wake up in a city that doesn’t sleep!“ Gesagt, getan, oder so ähnlich. Wer noch nie in New York gewesen ist, hat in der Tat etwas verpasst – meine Meinung. Allein dieses Gefühl auf dem Times Square zu stehen, um sich zu blicken und das Gefühl ganz klein und gleichzeitig ganz groß zu sein im beinahe surrealen Big Apple: unschlagbar! Hier kommt ein kleiner Streifzug durch meine Highlights quer durch New York:

Times Square & Hershey’s Shop

Dieser Ort verkörpert in der Tat Frank Sinatras Hymne an buzzing New York! Das Beste: einfach mittenrein stellen und mitreißen lassen. Von den Menschen, den Superhelden, den unendlich erscheinenden Leuchtreklamen… und ein kleines Stückchen weiter gibt es noch diesen Hershey’s Shop. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Reese’s liebe? Diese kleinen, fiesen Schoko-Cups gefüllt mit Erdnussbutter? Die mussten auf jeden Fall mit.

Mein Tipp: der Times Square ist an einem Samstagabend gefühlt genau so schlimm wie die Straßen von Old Delhi vor Diwali. Also über und über vollgestopft mit Menschen und man läuft garantiert immer in die falsche Richtung, völlig egal wo man hinmöchte. Stattet dem Square lieber am frühen Abend oder unter der Woche einen Besuch ab!

Top of the Rocks vs. Empire State Building

Wie klischeehaft der Besuch des Empire State Buildings oder des Rockefeller Centers auch sein mag: die Aussicht ist auf New York oder zumindest einem Teil davon ist einfach unbeschreiblich! Falls man zum Sonnenuntergang auf das Empire State möchte, sollte man sich beeilen. Viele Leute planen das in ihren New York Besuch ein und außerdem dauern die Sicherheitskontrollen entsprechend lang. Als ich endlich oben ankam, war die Sonne bereits fast verschwunden. Beim Empire State Building stört etwas, dass dort Metallstäbe die Sicht erschweren. Den besseren Ausblick, auch auf das Empire State selbst, hat man auf dem Rockefeller Center bei Top of the Rocks. Nicht ganz so hoch vom Ausblick her, aber zumindest sind die Abgrenzungen auf der unteren Plattform hier aus Glasscheiben, was einem „freie“ Sicht erlaubt. Und ganz oben steht dem Ausblick nichts im Wege!

Here come the (New York) Yankees

Kleiner Ausflug in die Bronx gefällig? Wer die Yankees live beim Baseball beobachten möchte, begibt sich in den „Bronx Zoo“ – das entsprechend seiner enthusiastischen Fans betitelte Stadion der Yankees. Selbst wenn man, so wie ich, absolut ahnungslos in Sachen Baseball ist und froh sein kann, wenn man die Grundregeln irgendwie versteht, lohnt sich der Besuch im Stadion auf jeden Fall. Ein Spiel kann unendlich lang sein und ich habe mir sagen lassen, dass eigentlich niemand, nicht einmal hart gesottene Fans bis zum Ende durchhalten. So drängten wir uns während der rush hour in die Metro gen Bronx. Das Stadion ist echt ein Blickfang und wenn man drin ist, hält einen der Baseball-Charme gefangen. Mit Maxi-Pommes und Coke bewehrt fröhnten wir dem für uns etwas undurchsichtigen Spiel NYC Yankees gegen San Francisco Giants für etwa 2 Stunden. Das Ergebnis des Zusammentreffens erfuhren wir später in der Metro auf dem Rückweg nach Manhattan: die Yankees hatten gewonnen! 🙂

Mein Tipp: Wenn man die Tickets vorab online bucht, sind sie auch einigermaßen erschwinglich. Wir hatten für unseren Platz ca. 30 US $ pro Person bezahlt.

Lovely Lady Liberty

Ein Ausflug nach Liberty Island lohnt sich, nicht nur um Lady Liberty bei direkter Sicht im Geiste die Hand zu schütteln. Wir haben die teuere Touri-Version, nicht die mit der Staten Island Ferry, gewählt. Haben jedoch auf den Ausblick aus der Krone der Freiheitsstatue verzichtet, was dem Besuch garantiert keinen Abbruch tut. Dafür ist allein der Blick aus allen erdenklichen Winkeln und natürlich der Skyline Blick auf Manhattan fantastisch und der brabbelnde Audio Guide rundet den Trip ab.

South Street Sea Port & Fulton Stall Market

Manche mögen die Gegend vielleicht als zu touristisch empfinden, dennoch mag ich das Fischerörtchen-Flair dieser Ecke, ausgehend vom Pier 17, sehr. Auch wenn hier heute nur noch die Sightseeing Boote ablegen, kommt unter anderem dank der „Peking“ (ehem. Handelsschiff) ein leises Gefühl von „Junge, komm bald wieder“ auf! Ein paar schicke Fotomotive gibt es allemal und bei klarem Wetter eine feine Sicht auf die Manhattan Bridge. Im Winter lässt sich die Atmosphäre hier dank Eislaufbahn beim Bahnen ziehen genießen.

Ein kurzer Fußmarsch gen Fulton Stall Market lohnt sich ebenfalls, da im Sommer draußen viele kleine Essensstände mit Spezialitäten locken, die von organisch bis vegan reichen. Aber auch im Winter locken die Food Stalls der lokalen Produzenten im Innern des Gebäudes mit ihren Köstlichkeiten. Und für Frühaufsteher ist das Treiben auf dem Fulton Fish Market einen Besuch wert – von der Geruchskulisse einmal abgesehen 😉

Museum of Modern Art

Sich mal mit echten Persönlichkeiten umgeben? Nee, nicht bei Madame Tussaud’s, sondern in der MoMA! Dachte ich mir so und durchwanderte faszniert die Ausstellung von „alten Schinken“ bis hin in die Moderne.

Mein Tipp: die Tour auf jeden Fall von ganz oben starten! Da kennt man nicht nur viele der ausgestellten Werke, sondern kann auch noch etwas damit anfangen 😉 Oftmals kann man gegen Ende nicht mehr wirklich stehen und staunen. Und, mal ehrlich: wäre schon schade für einen echten Monet oder Dalì nicht mehr die nötige Begeisterung aufbringen zu können. Die MoMa lohnt sich auf alle Fälle, selbst für weniger Kunstverliebte. Erstens weil es dort sehr viele sehr Bekannte Kunstwerke gibt und zweitens, weil der Shop in der MoMA wirklich jeden begeistert! Auch toll für originelle Souvenirs.

Walk the (High) Line

Manchmal sollte man andere Blickwinkel einnehmen und dieser hier lohnt sich richtig! Grünes Ganznaherholungsgebiet der Hipster und solchen, die es noch werden wollen, ist die New Yorker High Line. Die stillgelegte und begrünte Hochbahntrasse im Westen Manhattans, schlängelt sich ca. 2,3 km auf Höhe des 2./3. Stockes der umgebenden Häuser durch den Meatpacking District. Während man entlang flaniert, entdeckt man zwischen verschiedensten Pflanzen- und Gräserarten noch das ein oder andere Relikt der ehemaligen Hochbahn: Schienenreste. Die New Yorker High Line lockt außerdem mit so einigen Schlemmereien along the line und man entdeckt tolle Street Art von oben.

Mein Tipp: die High Line am besten zwischen 10th und der 20th Street an der 10th Avenue starten! Aber sich nicht zu sehr vom Chelsea Market an der 16th Street ablenken lassen 😉

Best burgers in town!

Okay, ich habe mich vielleicht nicht durch jeden Burgerladen New York’s geschlemmt, aber doch durch mindestens alle gängigen Ketten 🙂 Das Beste, was mir/uns burgertechnisch untergekommen ist: Schnipper’s direkt am Busbahnhof Port Authority! Unweit von Times Square lockt dieser Burgertempel mit made to order Burgern vom Feinsten, genaue Adresse: at the corner of 8th Avenue & 41st. Wir finden: absolut eine Sünde wert! Aber der Burgerladen im Erdgeschoss des Rockefeller Centers ist auch nicht zu verachten. 😉

Brooklyn Bridge und Brooklyn

Was macht man, um nach Brooklyn zu kommen? Na klar, man wandert über die Brooklyn Bridge! Leider wurden bei unserem Besuch gerade Bauarbeiten vorgenommen, daher kamen nicht alle Fotomotive so gut raus. Und: es heißt aufpassen: Radfahrer und Jogger sind hier ziemlich skrupellos! Der Blick von Brooklyn auf die Skyline ist natürlich auch nicht zu verachten. Und wenn man schon mal da ist, kann man auch direkt noch einen kleinen Spaziergang durch das schöne Brooklyn machen!

Ich komme aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus. Deshalb mache ich jetzt lieber mal Schluss und hoffe, ihr genießt den Big Apple bald selbst!

Immer noch planlos? Das kann ja fast nicht sein 🙂 Du bist ein paar Tage in New York, suchst nach einer Unterkunft oder noch nach ein paar Must Do’s die im Big Apple nicht fehlen dürfen? Vielleicht nach einer ausgefallenen Stadttour? Dann lade dir schnell die STA Travel App auf dein Smartphone und du hast klasse Ausflüge, Touren und passende Unterkünfte stets griffbereit!

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