Nordamerika

USA – Chicago, New York & Los Angeles

Von Gastblogger , 09. September 2016

Mein Name ist Verena und ich bin leidenschaftliche STA Travellerin aus Österreich. Gerne entfliehe ich zwischendurch unseren schönen Bergen, um neue Kulturen kennenzulernen, neue Sprachen zu erlernen und neue Leute zu treffen!

In nur 11 Tagen durch 3 großartige Städte der USA

Der Plan war es, meine Freundin in Chicago zu besuchen – bei einem unserer wöchentlichen Skype-Dates planten wir meinen Besuch. Aber was geht sich alles aus in nur 11 Tagen (inkl. An- und Abreise), die uns zur Verfügung standen? Natürlich wollten wir so viel wie möglich unter einen Hut bekommen. New York muss drinnen liegen, dachten wir uns, und auch LA wäre ganz cool. Mit viel Motivation, Vorfreude und einer Spur Naivität buchten wir alle Flüge und Hotels. Um in so kurzer Zeit möglichst viel zu sehen, muss jeder Tag gut durchgeplant sein. Man sollte sich von vornherein im Klaren sein, was man genau sehen möchte. Natürlich ist Spontanität beim Reisen toll, dadurch kann aber leider oft viel Zeit verloren gehen. Durch unsere Planung und Recherche im Voraus, haben wir einen Großteil davon geschafft, was wir uns für die 11 Tage vorgenommen haben, ohne dabei das Genießen zu vernachlässigen!

Chicago

Nach meinem ersten Langstreckenflug setzte ich auch erstmals Fuß auf amerikanischen Boden – ein unbeschreibliches Gefühl! In Winnetka, einem schönen und wohlhabenden Vorort von Chicago, konnte ich meine beste Freundin nach langer Zeit endlich wieder in die Arme schließen. Es folgte ein langer Abend mit Wein und endlos langem Mädelsgequatsche. Am nächsten Tag ging es nach Downtown Chicago. Um uns gleich voll ins Chicago-Feeling zu stürzen, fuhren wir natürlich mit der Hochbahn in die Stadt. Die Großstadtluft und die vielen Wolkenkratzer um mich herum haben mich umgehauen. Zuerst ging es auf den Hancock Tower, um sich einen wortwörtlichen Überblick zu schaffen. Sehr empfehlenswert sind die Cocktails dort, die man mit herrlichem Ausblick auf die Stadt schlürfen kann.

Hoch über den Dächern schmeckt der Cocktail am besten!

Einen Spaziergang am Navy Pier sollte man keinesfalls auslassen! Der Pier ist vollgepflastert mit USA-Flaggen, was einen den Nationalstolz gleich spüren lässt. Unbedingt am Pier probieren: Garret‘s Popcorn, am besten die Sorte CheeseCorn – typisch amerikanisch: fettig, geschmacksintensiv, und megalecker 🙂

Maritimes Flair am Navy Pier

Garret’s Popcorn ist immer eine Sünde wert!

Auch ein Spaziergang durch den Milleniumpark bis zur berühmten Bean ist unverzichtbar. Wer auf Süßigkeiten steht, sollte unbedingt bei Hershey’s in der Michigan Avenue vorbei schauen. Viele schwören ja auf die Reese’s Peanut Butter Cups – entweder man liebt sie, oder man hasst sie! Auf dem Heimweg machten wir einen kurzen Stopp beim „Kevin allein zu Haus“-Haus in Winnetka, dem tatsächlichen Drehort des Films. Da kamen Kindheitserinnerungen hoch! Am Abend gehört eine typische deep dish Pizza zum Pflichtprogramm.

Bei der Bean kann man die Kamera gar nicht mehr weggeben…

Süße Souvenirs findet man in der Union Station

Deep Dish Pizza – Gewöhnungsbedürftig, aber darf in Chicago nicht fehlen!

Der nächste Tag in Chicago verlief etwas ruhiger. Nach einem Endlos-Fotoshooting am Ufer des Michigansees mit tollem Ausblick auf die Skyline, führte uns der Weg zum Startschild der Route 66. Dieses befindet sich gleich in der Nähe des Millenium Parks (Adams Street). Um die ungesunde Ernährungsschleife nicht abreißen zu lassen, gab‘s noch ein Dessert für den Heimweg – bei Magnolia‘s Bakery in der State Street gibt’s köstliche Cupcakes. Man kann dort sogar den Bäckern bei der Arbeit über die Schulter schauen!

Die unbeschreiblich schöne Skyline am Lake Michigan

New York

…concrete jungle where dreams are made of… Nach einem sehr frühen Flug am Morgen konnten wir den ersten Tag bereits perfekt nutzen. Wir checkten gleich in unser Hotel ein. Dort fanden wir zwar keinen Luxus vor, aber einmal um die Ecke und wir befanden uns direkt am Times Square. Wenn wir die Fenster des Hotelzimmers öffnen hätten können, hätten wir von dort sogar den Naked Cowboy erspäht. Auch im straffsten Sightseeing-Programm muss die Zeit bleiben, um den unzähligen Straßenkünstler zuzusehen und ein wenig shoppen zu gehen. Auch ein Besuch im M&Ms-Store ist Pflicht! Essen gingen wir in‘s Hardrock Café. Zugegeben, das Hardrock-Café gibt’s zwar so ziemlich überall auf der Welt, aber in New York ist es nochmals eine Spur beeindruckender.

Der Times Square bei Nacht

Beste Fortbewegungsmittel in der City sind die U-Bahn oder die Sightseeing-Busse, für die es auch 2- oder 3-Tages-Tickets gibt. Hier erfährt man spannende Details über New York und kommt bequem von A nach B. Gerade bei wenig Zeit kann man hier viele Dinge in kurzer Zeit sehen, zumindest aus der Ferne. Mit diesen Bussen kommt man sogar auch etwas weg von den Touristenmassen und fährt beispielsweise nach Brooklyn oder Harlem. Man kommt nicht raus aus dem Staunen, wenn man ein wenig auf die Details achtet: unzählige Graffitis, hektische New Yorker die durch die Straßen laufen, und trotz des Großstadtflairs auch sehr viele, schön angelegte Grünflächen.

Blick auf die Freiheitsstatue vom Pier westlich des Financial District

Am nächsten Tag begaben wir uns auf die Spuren von Gossip Girl. Die Grand Central Station, das New York Palace Hotel, die Steps des Met Museums, der Central Park – und unser Mädchenherzen schlugen höher!  Am dritten Tag ging es hoch hinaus. Es lässt sich ja darüber streiten, ob das Rockefeller Center oder doch das Empire State Building den besseren Blick über Manhattan bietet. Bei uns lag beides aus zeitlichen Gründen leider nicht drin, wir entschieden uns für’s Rockefeller Center. Man kann sich die Tickets bereits im Voraus online reservieren, und muss dann vor Ort nicht in der Schlange warten. Wir waren tagsüber dort. Am coolsten wäre es aber wahrscheinlich bei Sonnenuntergang, wenn sich das Licht an den Wolkenkratzern spiegelt und den Big Apple in eine orange-gelbe Welt taucht!

Blick vom Rockefeller Center

Central Park – eigene kleine Welt inmitten von Manhattan

Los Angeles

Unser Hotel bzw. Apartment befand sich nicht direkt in Los Angeles, sondern am Venice Beach – und wir würden es auf jeden Fall wieder so machen. Zwar fährt man ca. eine halbe Stunde mit dem Bus nach LA, aber was gibt’s Schöneres als morgens aufzuwachen mit Blick auf den Strand und die Palmen? Ein Tag am Strand von Venice Beach, und man kommt sich vor wie im Film. Man sieht Rettungsschwimmer à la Baywatch, Skater auf der Halfpipe und stramme Surfer-Boys. Man sollte sich unbedingt ein Rad ausborgen (es gibt unzählige Shops bei denen dies möglich ist) und den Strand entlang fahren, bis zum Santa Monica Pier. Hier findet man übrigens die Endetafel der Route 66. Mit Start- UND Endtafel können wir somit sogar behaupten, quasi auf der Route 66 gewesen zu sein 🙂 Mit dem Bus fuhren wir auch mal nach Malibu, einfach um dort gewesen zu sein. Zu unserem Pech befand sich in Venice Beach direkt neben unserem Apartement ein Frozen Yoghurt Store, was in der Zeit so ziemlich unser Grundnahrungsmittel darstellte.

Ein typisches Frühstück am Venice Beach

Venice Beach

Am Tag danach ging‘s nach Downtown LA, entlang des Walk of Fame, inkl. einer Bustour durch Beverly Hills. Es ging vorbei an den Drehorten von Pretty Woman und Sister Act, und die Augen immer weit geöffnet in der Hoffnung ein paar Stars oder Sternchen zu erspähen. Aber die hielten sich leider bedeckt. Den letzten Tag ließen wir noch am Strand ausklingen und haben die vergangenen Eindrücke Revue passieren lassen.

Der berühmte Walk of Fame

Blick auf die Hollywood Hills

Mein Fazit

Für New York solltet ihr auf jeden Fall eher mehr Zeit einplanen, je nachdem würde ich ca. 5 Tage empfehlen. Dafür könnt ihr meiner Meinung nach in LA etwas Zeit einsparen.

Chicago ist quasi der kleine Stiefbruder vom Big Apple, und wird leider oft unterschätzt. Die Stadt ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie hat so vieles zu bieten, hat so viel Einzigartiges und Anziehendes, ohne dabei allzu sehr von Touristen überlaufen zu sein, wie New York oder LA es sind. Wenn man sich also in den USA befindet, sollte man unbedingt Chicago erleben. Und vielleicht gehen sich ja mit ein paar Tagen mehr auch noch ein paar aus 🙂

Ihr habt nur wenig Zeit, möchtet aber gern viel von den großartigen Städten der USA und coole Highlights rund herum erleben? Nichts leichter als das! Lasst euch von den Reisexperten im STA Travel Shop eine ganz individuelle Tour zusammenstellen oder reist in einer Gruppe Gleichgesinnter zu den schönsten Ecken Nordamerikas. Also, zu wenig Zeit zu haben, ist kein Grund das Weltentdecken sein zu lassen: los geht’s!

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (5 votes cast)
USA – Chicago, New York & Los Angeles, 5.0 out of 5 based on 5 ratings

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.