Afrika & Mittlerer Osten

Südafrika – Ein Safari Schnupperkurs

Von Die STA Travel Reiseexperten , 18. Oktober 2017

Eines stand für mich von Anfang an fest: auf meiner ersten Südafrikareise darf eine Safari nicht fehlen. Auch wenn es in Anbetracht der kurzen Reisezeit quasi nur für einen Safari Schnupperkurs reichte, dachte ich mir: wenn schon denn schon! Also ging es natürlich auch in den Krüger Nationalpark.

Private Game Reserve vs. Nationalpark

Timbavati Private Game Reserve

Die erste Safari führte mich ins Timbavati Game Reserve, das an den Krüger Nationalpark angrenzt. Schon bei der Ankunft in der Lodge wurden wir mit der wunderbaren afrikanischen Herzlichkeit begrüßt. Nach einem kurzen Rundgang durch die Lodge, begann auch schon das Abenteuer Safari mit dem ersten Afternoon Game Drive. Im offenen Jeep fuhren wir mitten hinein in das Wildreservat.

Und auch die ersten Tiere ließen zum Glück gar nicht lange auf sich warten. Den Hyänen waren unsere fleißig gezückten Fotoapparate egal. Sie ließen sich nicht stören und genossen die angenehme Nachmittagssonne.

Wie der Titel bereits besagt, ist eine  so genannte Private Game Reserve, ein privates Wildreservat und damit auch sehr persönlich. Hier sind bei den Safaris nur wenige Fahrzeuge unterwegs und die Wildhüter stehen in stetigem Kontakt zueinander, um zu erfahren wo sich gerade wieder Tiere zur Beobachtung finden. Das Ganze wurde bei uns durch ein kleines Picknick an einem sicheren Platz mitten in der Wildnis gekrönt. Hier hatte ich auch Gelegenheit den wohl schönsten Sonnenuntergang beobachten:

In den Lodges der Timbavati Game Reserve wird man sehr persönlich betreut. Ob beim Abendessen zusammen mit dem Wildhüter oder auch beim Lagerfeuer mit dem General Manager. Uns wurden viele Geschichten erzählt: von Löwen in den Toiletten, herumstreunenden Hyänen und wilden Affen. Damit wir uns im Dunkeln zurecht fanden, wurden wir mit einem Funkgerät und einer Wärmflasche ausgestattet, persönlich in unsere Zimmer gebracht. Wer weiss? Es könnte ja ein Löwe oder Affe um die Ecke auf einen warten… 😉

Krüger Nationalpark

Unser zweiter Safari-Stop fand dann im großen Krüger Nationalpark statt. Ich kann euch sagen: kein Vergleich zu einem privaten Wildreservat, wie Timbavati. Die Straßen im Nationalpark gleichen eher einer Autobahn. Hier gibt es viel Verkehr, man kann nicht off-road fahren und die Fahrzeuge sind viel größer. Wie ihr bereits aus dem Anfang herauslesen könnt, hat mir die Private Game Reserve viel besser gefallen. Leider geht die persönliche Note im Krüger Nationalpark völlig verloren, was sicherlich der enormen Größe des Ganzen geschuldet ist. Dafür kann ich als Pluspunkt für den Krüger Nationalpark sagen, dass sich hier eine größere Anzahl an Tieren findet. Wenn man nur sehr wenig Zeit hat, ist z.B. die Chance eine Elefantenherde zu erhaschen bei der großen Anzahl an Tieren schon beinahe selbstverständlich.

Mein Fazit

Wenn ihr in Südafrika seid und die Wahl habt, was ihr zuerst besuchen wollt, fahrt zuerst in den Krüger Nationalpark und im Anschluss in ein Private Game Reserve. Ich bin der Meinung, dass man den Krüger Nationalpark auch auf alle Fälle gesehen haben sollte. Hier kann man zum Beispiel auch mit dem eigenem Auto herum fahren. Die ruhigere und persönlichere Safari werdet ihr aber in einem Private Game Reserve machen. Zwar schlagen sich die Übernachtungen in den Lodges hier in der Reisekasse nieder, aber ich kann euch sagen: es lohnt sich. 🙂

Was ihr auf alle Fälle für den Safari (Schnupperkurs) einpacken solltet:

  • Gutes Mückenspray – der Krüger Nationalpark ist Malariagebiet
  • Ein Fernglas – die Tiere können teilweise sehr weit weg sein
  • Warme Kleidung zum Überziehen – ich hätte wirklich viel für eine Haube gegeben!

Eine Antwort zu “Südafrika – Ein Safari Schnupperkurs”

  1. Safari Fan sagt:

    Schön geschrieben und ich habe das bei unserer Reise damals auch so empfunden. Wir haben es auch so gemacht, erst Nationalpark und dann eine private Safari in Südafrika.

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