Reiseberichte

Quer durch die USA (Erlebnisreporter-Bericht 4)

Von Gastblogger , 23. Januar 2014

Und auch der letzte Gewinner unseres Erlebnisreporter-Wettbewerbs, Johannes, ist in heimatliche Gefilde zurückgekehrt. Auf seiner 23-tägigen Erlebnisreise, die in von San Francisco nach New York  im wahrsten Sinne einmal quer durch die USA führte, hat auch er zusammen mit seiner Freundin Caro jede Menge Erfahrungen und Erlebnisse im Gepäck, die er uns auf keinen Fall vorenthalten wird.

Reich bebildert schildert Johannes uns seinen bisherigen „Sommerurlaub-Bestseller“ – an dieser Stelle leider nur in Kurzfassung 🙂

Gruppenreise… Ist das nicht nur etwas für alte Leute ? In diesem Fall lautet die Antwort: NEIN.

Welcome on bord of the “Soutern Cross Coutry Westbound“ Tour in the USA. Ein Abenteuertrip durch die USA und den “american way of life“ mit einer lustigen Truppe von acht Anfang bis Mitte 20 jährigen Charakteren aus England und Deutschland. Man erzählte uns ab und an verirren sich auch andere Nationen, zum Beispiel Australien und Skandinavien auf diese Tour, was auf unserer aber nicht der Fall war. Falls DU lieber Leser darüber nachdenkst einmal diese Art zu reisen auszuprobieren, sei gewarnt, diese Reisen können einen hohen Spaßfaktor und eventuelle Suchtgefahr mit sich bringen.

Aus all dem was wir auf dieser Reise erleben durften könnte man mit Sicherheit einen neuen Sommerurlaubs Bestseller zaubern, da dies allerdings den Rahmen sprengen würde, haben wir uns dazu entschieden lediglich unsere persönlichen Highlights in diesem Bericht aufzuführen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen…und los gehts!

Unsere Reise begann in New York City, der Stadt die niemals schläft. Egal mit welchen Vorstellungen man in diese Stadt kommt, enttäuscht wird man in den seltensten Fällen. Wir sind bereist einige Tage vor eigentlichem Tourbeginn in die Stadt geflogen (was wir an dieser Stelle sehr empfehlen würden) um die Stadt schon eimal auf eigene Faust zu erkunden.

Blick auf die New York City Skyline von der Staten Island Ferry

Zu sehen gibt es genug und egal wie viel Zeit man mitbringt, man schafft es nie alles zu sehen. Aber die Klassiker, wie den Times Square, Top of the Rock, die Freiheitsstatue, die Brooklyn Bridge und den Central Park sollte man sich nicht entgehen lassen. Es lohnt sich gute Laufschuhe einzupacken, denn oft findet man die schönsten Dinge (die nicht in jedem Reiseführer aufgeführt werden) auf den Wegen zwischen den „Hauptattraktionen“.

Yellow Cabs in den Straßen New Yorks

Wenn Amerikaner eine Unterhaltung mit dir mit einem “God bless ya“ beenden ist dies ein klares Zeichen, dass man weiter in den Süden der USA vorgedrungen bist. Erklingen dazu angenehme Blues und Jazz Klänge befindet man sich in den besten Fällen in Nashville, Memphis oder New Orleans.

“Buy one pair get another pair for free“ Boots, Nashville Tennesse

Jede dieser Städte hat etwas Eigenes, was einen Besuch lohnt. In Nashville kann man in seine neu erworbenen Cowboystiefeln beim Line Dancing der Südstaatenkultur näher kommen, Memphis ist ein MUSS für alle Elvis Fans und New Orleans lädt zu einer gemütlichen Fahrt auf dem Missisippi ein. Was jedoch alle gemeinsam haben ist das Nachtleben. Von überall erklingt Livemusik und das Klirren von Gläsern. Für den Morgen danach vorsichtshalber ein paar Aspirin einpacken!

Folgt man weiter den Straßen Richtung Westen, lässt sich feststellen, dass in Texas der Großteil der sich auf der Straße befindenden Vehikel von Trucks gebildet wird. Wir entschieden uns auf Grund der Trockenzeit dafür San Antonio gegen Austin einzutauschen und uns dort anzusehen wie Fledermäuse pünktlich zur langsam einbrechenden Dunkelheit auf Jagd flogen.

Fledermausflug in Austin, Texas

New Mexiko überzeugt mit dem schönen Mesa Verde, mexikanischem Essen und Santa Fe.

Unser persönliches Highlight war der Besuch des Monument Valley Nationalparks mit der geführten Jeeptour durch das Areal. Unsere Gruppe entschied sich dafür über Nacht zu bleiben und so hatten wir ein traditionelles Navajo Abendessen, welches dort serviert wurde. Als Abendunterhaltung wurden traditionelle Tänze aufgeführt. Als es dann Zeit wurde schlafen zu gehen breiteten wir unsere Schlafmatten unter dem Sternenzelt aus. Früh aufstehen hieß es dann am nächsten Morgen, denn man wollte schließlich nicht den spektakulären Sonnenaufgang verpassen.

Sonnenaufgang im Monument Valley

Unser Ziel war die Westküste und so fuhren wir weiter Richtung Grand Canyon. Nachdem wir hier unsere Zelte aufgeschlagen hatten und diesen Campingplatz für zwei Tage unser zu Hause nennen konnten, machte sich jeder eigenständig auf um dem Canyon selber zu erkunden. Der erste Blick in die Schlucht war überwältigend, atemberaubender als man es sich vorstellen kann. Wir entscheiden uns dazu eine Wanderung in den Canyon selber zu machen womit wir dann auch den ganzen Tag beschäftigt waren 😉

Johannes im Grand Canyon

„Viva Las Vegas!“ : Nevadas Traumfabrik lässt keine Wünsche offen was das Unterhaltungsprogramm angeht. Auch wenn es tagsüber so erscheint, als wäre in der Stadt nichts los, zeigt sie bei Einbruch der Dunkelheit ihr wahres Gesicht. Egal ob man sein Glück am Roulettetisch versucht, sich ein kühles Bier an der Bar gönnt oder einfach nur durch die fantasievoll gestalteten Hotels schlendert, der Abend wird niemals langweilig werden. Wir krönten unseren ersten Abend mit einer Fahrt über den Boulevard in einer Limousine welche nach unterschiedlichen Stopps ihr Ende am Bellagio Hotel fand, vor
dem wir die spektakuläre Wasserfontänenshow bestaunen durften. Bezüglich der Ereignisse die danach geschahen halten wir uns klar an das Motto: „Was in Vegas passiert, beliebt in Vegas!“

Las Vegas by night

Vegas, baby!

Durch das Death Valley führte uns der Weg zu unserem vorletzten Halt dem Yosemite Nationalpark. Leider sind im Sommer viele der sonst vorhandenen Wasserfälle trocken, aber eine Wanderung zu den zwei nicht trockenen Wasserfällen lohnte sich trotzdem. Die Aussichten waren dennoch wunderschön. Zu der Zeit in der wir uns im Nationalpark befanden, waren große Flächen in Brand. Dies beeinträchtigte unsere Aktivitäten jedoch nicht, denn die Parkwächter hatten das Feuer gut im Griff und da der Park sehr groß ist, bekam man eigentlich nichts davon mit. Unschlagbar war aber definitiv die Tatsache, dass wir das Glück hatten einen kleinen wilden Bären sehen zu können, der am Glacier Point unseren Weg kreuzte.

Brütende Hitze im Death Valley

Baby Bär im Yosemite Nationalpark

„Letzter Halt: San Francisco, alle Passagiere bitte aussteigen.“ Auch wenn es keiner so richtig wahr haben wollte, war San Francisco schon der letzte Stop unserer Tour. Dieser hatte es aber noch einmal in sich. Mit Klassikern wie der Golden
Gate Bridge oder der Lombard Street und einem für eine Großstadt ungewöhnlichem lässigen Flair, war San Francisco der Perfekte Ort um unseren Trip ausklingen zu lassen. Ob man sich in den Malls noch mit „dem nötigsten“ eindecken oder durch das gemütliche Hippieviertel schlendern wollte blieb jedem selbst überlassen.

Golden Gate Bridge, San Francisco

Sollte man sich für diese Tour entscheiden, muss man sich darüber im klaren sein, wie groß die USA sind und man somit dem entsprechend viel Zeit in dem Reisebus verbringen wird. Man ist sehr selbstständig, was wir persönlich als sehr angenehm empfunden haben. Fragen werden immer hilfreich beantwortet, geführte Stadtrundfahrten wie wir es erwartet
hatten gab es jedoch nicht. Die meiste Zeit schläft man in Zelten auf sehr gut ausgestatteten Campingplätzen, welche
meistens mit einem Pool und freiem WiFi aufwarten.

Somit verabschieden wir uns und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei STA Travel für diese tolle Reise und wünschen jedem der sich für diesen Trip entscheiden sollte viel Spaß 🙂

Johannes & Caro

Grüße von Johannes & Caro