Nordamerika

Nadine Angerer – Ab geht’s nach Utah

Von Gastblogger , 03. Dezember 2015

Mein Name ist Nadine Angerer. Ich war Torhüterin der deutschen Frauenfußball Nationalmannschaft und mag nicht nur Fußball, sondern auch reisen und das Leben. Ich liebe es neue Länder, deren Kultur und Lebensart zu entdecken, und mit offenen Augen die Welt zu erkunden.

Herbst in Utah

Die Saison in Portland war zu Ende und ich wollte unbedingt noch ein bisschen mehr als „nur“ Oregon von den USA sehen. Wobei Oregon ja auch schon unfassbar faszinierend ist – aber das ist ein anderes Thema 🙂

Eine Freundin von mir lebt in Park City und so beschloss ich, sie dort für ein paar Tage zu besuchen. So wirklich eine Ahnung von Utah hatte ich noch nicht. Ich wusste es wird heiß, trocken, staubig und ein bisschen wie auf Fuerteventura werden. Also das komplette Gegenteil von Oregon.

Der Flug von Portland nach Salt Lake City hat knapp 1,5 Stunden gedauert. Ich kam abends am Flughafen an und es war stockdunkel.

Mit dem Mietwagen bin ich dann 45 Minuten durch die absolute Dunkelheit nach Park City gefahren und habe mich schon darauf gefreut alles am nächsten Tag sehen zu können.

Ich war sprachlos. Die Natur in Park City ist unfassbar schön.

Anfang Oktober, der Herbst zeigt sich langsam und die Aspen Bäume ändern Ihre Farbe in ein knalliges gelb.

Gemeinsam, mit meinen Freunden haben wir eine kleine Wanderung durch die herrliche Landschaft gemacht und ich habe mich wie erschlagen gefühlt. Kein Wunder – Park City liegt mehr als 2000 Meter über dem Meeresspiegel und dementsprechend dünn ist die Luft.

Da kommt man ganz schön ins Schnaufen 🙂

utah, park city

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utah, park city

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Am nächsten Morgen sind wir dann quer durch die Western Wildness Richtung Moab mit dem Auto gefahren. Die Autofahrt dauert ca. 4 Stunden und es ist unglaublich zu sehen wie die Landschaft sich von Mal zu Mal ändert.

Die Berge färben sich rot und es wird immer trockner.

Auch hat man das Gefühl, das auf dieser Strecke kaum Menschen leben. Wir sind durch kleine Städtchen gefahren, mit 30 Einwohnern, einer Tankstelle und ansonsten nichts…

Angekommen in Moab und ich war schon wieder sprachlos.

Die Natur und die Berge erschlagen einen im positiven Sinne.

Also nix wie los zum Mill Creek Canyon.

Die Wanderung ging in die Berge hinein, durch einen Fluss hindurch, an Steilklippen hoch und runter bis man an einem kleinen Wasserfall ankam um sich abzukühlen und zu erfrischen.

Kleiner Tipp: Am besten Wandersandalen anziehen, genügend Wasser einpacken und Sonnencreme benutzen – die Sonne knallt ordentlich.

Utah, mill creek canyon

Utah, mill creek canyon

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Utah, mill creek canyon

Am nächsten Tag fuhren wir weiter in den weltberühmten Arches Nationalpark.

Der Nationalpark ist mit seinen Felsformationen in Form von natürlichen Steinbögen einzigartig.

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Natürlich sind wir auch zum „Wahrzeichen“ des Parks gewandert – dem Delicate Arch.

Bei einer Mittagshitze von über 35 Grad war das eine echte Herausforderung, da der Weg doch sehr steil ist und es auch eigentlich keinen Weg gibt.

Man klettert eher über die Felsen – aber oben angekommen lohnen sich alle Strapazen.

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Utah, arches nationalpark

Leider hatten wir nur einen Tag Zeit für den Nationalpark, was definitiv zu kurz ist. Der Park ist ganze 310,3 km² groß und es gibt an jeder Ecke etwas zu sehen, und natürlich tolle Wanderungen.

Also, Utah, ich komme wieder 🙂

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Eine Antwort zu “Nadine Angerer – Ab geht’s nach Utah”

  1. Christine Herring sagt:

    Das sind ja super tolle Bilder. Meine Kinder und ich sind Berliner die seit 1995 in SW Kansas leben. Eine tolle Reise und in Utah war ich noch nie. Schoen, dass Du wieder nach Portland gefahren bist. Hoffentlich schreibst Du noch mehr Travel Blogs. Schoen, dass es Dir so gut in Portland geht. Danke fuer die schoenen Bilder und den Blog. Viel Glueck als Torwart Trainer fuer die Portland Thorns.
    LG Christine

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