Afrika & Mittlerer Osten

Stopover in Dubai – Moritz um die Welt

Von Gastblogger , 19. Mai 2016

Moritz ist im letzten Jahr in 100 Tagen mit uns um die Welt gereist und hat uns mit seinen wunderschönen Bildern begeistert. Jetzt ist er wieder unterwegs und nimmt uns natürlich auch dieses Mal mit auf seine Reise. Dubai, Oman, Südafrika, Myanmar, Japan und die Mongolei stehen auf den Programm. Ihr könnt euch also schon auf viele tolle Bilder, Blogbeiträge und Eindrücke in den nächsten Monaten freuen.

Oh Hallo, Dubai. Du Wüstenstadt der Superlative.

Nach einer ersten City-Tour höre ich auf mitzuzählen wie oft mein Tourguide die Worte „biggest in the world“ in den Mund nimmt. Alles ist hier groß, alles ein Superlativ. Es gibt Skipisten in Malls, das höchste Gebäude der Welt und Luxus wohin man schaut.

Blick auf Dubai aus dem Aquaventure Park

Unterkommen in Dubai

Wer alleine reist, sollte nicht den Fehler machen, sich in einem der unzähligen Hotels niederzulassen. Sucht euch ein Backpacker Hostel oder zumindest ein Budget Hotel. Andere Backpacker sind rar und so tausche ich bereits an Tag 3 mein Einzelzimmer & Frühstücksbuffet im Hotel gegen ein 6er Dorm, schnarchende Briten und die Gemeinschaftsküche.

Ab in die Wüste

Möchte man den Touristenstrom entfliehen und raus aus der Stadt, steht man eigentlich auch schon in der Wüste. So fällt meine Wahl auf eine Wüstensafari. Auch hier fühlt es sich im 20er-Konvoi zwar noch immer nicht so richtig „abseits des Touristenpfades“ an, aber immerhin hab ich ein wenig Landschaft um mich herum und kann dem allgegenwärtigen Luxus der Metropole ein wenig entfliehen.

Es ist beeindruckend, wie schnell man die künstlich hochgezogene Stadtkulisse hinter sich lässt und das Gefühl hat, sich plötzlich mitten in der Wüste zu befinden. Vor allem für jemanden wie mich, dessen einzige Wüstenerfahrung die Dünen Dänemarks sind.

Die vielen Spuren anderer Tourgruppen und Geländewagen, die sich in jeder Himmelsrichtung am Horizont wiederfinden, können mich jetzt auch nicht mehr stören. Schließlich bin ich hier nur 30 Minuten aus der Stadt raus und nicht mitten in der Sahara.

Der Blick in die roten Dünen von Al Hibab

Der Ausblick weckt die Vorfreude und unser Tourguide lässt die Luft aus den Reifen. Wir schwimmen über die Sanddünen und bahnen uns unseren Weg durch die nicht endenden Dünen.

Anschließend verbringen wir den restlichen Abend bei Bauchtanz und arabischen Barbecue auf einer Kamelfarm. Viele der verschiedenen Wüstensafaris enden hier und bei Falafel & Tee ist es eine gute Gelegenheit ein paar andere Backpacker ausfindig zu machen.

Fazit: Dubai ist wirklich beeindruckend und trotzdem reichen mir 3-4 Tage völlig aus. Fans von Entertainmentparks, Shopping und am Strand lümmeln, können aber guten Gewissens noch ein paar Tage mehr dranhängen.

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