Afrika & Mittlerer Osten

Ein Tag in Kapstadt – Moritz um die Welt

Von Gastblogger , 03. Juni 2016

Nach einem Stopover in Dubai und einem kurzen Abstecher in den Oman, ging es für Moritz weiter nach Südafrika. Da hieß es dann erst einmal ab ans Kap und die schönsten Ecken und Aussichten von Kapstadt mit der Kamera festhalten.

Ein Tag in Kapstadt

Städte haben es bei mir für gewöhnlich ziemlich schwer – zu grau, zu eng, zu voll. Doch Kapstadt fühlt sich anders an. Die Bergkulisse lässt mich an Rio de Janeiro denken, die Straßen erinnern an San Francisco und während ich auf dem Weg vom Flughafen meinen Blick runter in den Hafen streifen lasse, wird sogar das Heimweh nach Hamburg ein wenig gestillt.

Der Wecker klingelt viel zu früh, 6 Uhr. Ich falle aus meinem Bett in die Wanderschuhe und schleppe mich aus dem Haus. In Kapstadt gibt es einfach zu viele Möglichkeiten für einen genialen Sonnenauf- oder Untergang. Für meinen geht es Richtung Tafelberg und mit einem Blick auf das noch schlafende Kapstadt wandern wir entlang der zerklüfteten Felsen bergauf.



Es muss nicht der komplette Aufstieg zum Tafelberg sein. Wer von der Talstation für eine halbe Stunde wandert, findet etwas abseits vom Weg die schönsten Spots für einen Sonnenaufgang – garantiert auch ohne andere Touristen!





Zurück im Tal geht es vormittags mit dem Fahrrad weiter. Auch wenn das Rad noch etwas untypisch für Sightseeing Kapstadt ist, lässt sich damit wunderbar die Stadt erkunden. Unsere Tour stecken wir rings um den Signal Hill und starten im wundervoll bunten Bo-Kaap. Anschließend geht es weiter entlang der Waterfront mit seinen Luxusboutiquen, dem pompösen Kapstadt-Stadium, welches 2010 Austragungsort der WM war, und in Richtung Camps Bay mit seinen Luxus-Appartements und Privatstränden.





Für den restlichen Tag steigen wir in den Zug. Ein Tipp für alle, die Boulders Beach besuchen wollen: Spart Euch den Mietwagen oder Touranbieter. Mit der Bahn von Kapstadts Hauptbahnhof kommt man sicher und mit einem genialen Ausblick auf die Küste nach Simonstown. Nur wenige Meter vom Meer entfernt schlängelt sich der Zug entlang der Küstenlinie und bringt einen innerhalb einer Stunde an seine Endstation.




Auf dem Rückweg lohnt sich dann auf jeden Fall noch ein Stop in Muizenberg und seinen Wahrzeichen, den bunten Häusern am Strand.


Für den Abend, zurück in Kapstadt, dann noch schnell eine Flasche Wein, Decke und Biltong eingepackt und auf den Signal Hill. Biltong ist luftgetrocknetes Rind- oder Wildfleisch und eine südafrikanische Spezialität. Unmöglich zu übersehen, bekommt man den beliebten Snack in jedem Kiosk und allen Supermärkten. Der Signal Hill selbst ist bei gutem Wetter sehr beliebt für ein abendliches Picknick mit Sonnenuntergang und so lassen wir den Tag ausklingen und warten bis die Sonne hinter dem Horizont im Südatlantik verschwindet.


Von Kapstadt geht es für Moritz weiter zum legendären und total verrückten Afrika Burn Festival. Was er dort alles erlebt und zu sehen bekommt, verraten wir natürlich wieder auf unserem Blog. Am einfachsten, ihr abonniert den Blog direkt (oben rechts in der Ecke) und erhaltet alle neuen Beiträge direkt per Mail.

Eine Antwort zu “Ein Tag in Kapstadt – Moritz um die Welt”

  1. Freiwilligenarbeit im Ausland sagt:

    Tolle Bilder. Da bekommt man gleich Lust hinzufahren.

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