Reiseberichte

Incredible Iran – ein unvergesslicher Trip

Von Gastblogger , 16. Januar 2015

STA Traveller Ben hat zwei Wochen lang den Iran bereist. Viel zu kurz, wie er findet. Ben berichtet hier über diesen unvergesslichen Trip durch ein uns doch unbekanntes Land und seinen vielen kleinen wunderbaren Erlebnissen vor Ort.

Wir bereisen die ganze Welt in der wir überall neue Bekanntschaften machen und Freundschaften schließen, gehen feiern – wir kritisieren unsere Politiker wenn sie konfuse Entscheidungen treffen und nehmen auch oft kein Blatt vor den Mund wenn es um kritische Äußerungen geht. Da Personen die in meinem Bericht vorkommen nach Ansicht des iranischen Regimes teils gegen die dortigen Gesetze verstoßen haben, wurden zu deren Schutz alle vorkommenden Namen geändert.

„Iran? Bist du lebensmüde, da kannst du doch nicht zum Urlaub machen hin“, dies war die gängigste Reaktion auf meine Reisepläne vergangenen Sommer. Wenn ich dann gefragt habe warum das denn verrückt sein sollte, kam auch häufig einfach die Standardantwort „Na, Terrorismus, Nuklearwaffen, Kopftuchpflicht – da kann man doch nicht hin.“ Heute, kann ich allen Zweiflern nur sagen „Man kann!“ Es war die richtige und es war eine verdammt geniale Entscheidung den Rucksack zu packen und gen Teheran zu starten.

Weder die Visumsbeantragung, noch der Flug oder die Einreise waren mit Problemen verbunden. Von Frankfurt ging es mit einem Zwischenstopp in Kiew weiter – next Stop Imam Khomeni Airport, Teheran. Angekommen, Geld gewechselt, iranische SIM-Karte gekauft und weiter zum  Mehrabad Airport. Von dort aus ging früh morgens mein Flieger nach Schiras, wo das Abenteuer dann richtig starten sollte. Nachdem mich eine etwas betagte Maschine von Ukraine International Airlines gut in den Iran gebracht hat, war auch der altersschwach scheinende Vogel von Iran Air eine sichere Bank.

Traditionelle Mosaikkunst in Shiras

Schiras, Hauptstadt der zentralen Südprovinz Fars mit rund 1.6 Millionen Einwohnern – hier hat mich Pedram, meine erste Couchsurfing Bekanntschaft, am Flughafen abgeholt. Hotelurlaub? Nein Danke! Couchsurfing ist auch im Iran weit verbreitet, wenn auch von der Regierung nicht allzu gerne gesehen. Und doch ist es mit die intensivste Art des Reisens da man das Leben seines Gastgebers auch ein Stück weit mitbekommt und sich mitreißen lassen kann. So waren wir mit Freunden einkaufen, im Fremdsprachen-Institut zum Englisch lernen, beim morgendlichen Wandern in den Bergen über Schiras oder auch auf einem historischem Ausflug in Persepolis.

Straßenmusiker in Shiras

Es war der wohl beste Start in ein relativ unbekanntes und irgendwo mystisches Land, den man sich hätte vorstellen können. Schockiert und nachdenklich gemacht haben mich nur Erzählungen von Pedram in denen er mir erläuterte, wie die Polizei und die Regierung auf so manches gesetzliche Vergehen reagieren. Da befindet man sich in einem Land, das teilweise so fortschrittlich und modern ist wie wir es aus Deutschland gewohnt sind und auf der anderen Seite schwebt über allem dann noch der Geist der Scharia umher – traurig aber wahr.

Durch unsere Wanderung auf den Baba Kohi habe ich spannende Leute kennenlernen dürfen. Noubarha, eine 22-jährige junge Frau die seit Jahren in Schiras in der Frauenfußballmannschaft spielt, hat mich zusammen mit Ihrer Familie zum Frühstück auf dem Berg eingeladen.

Familienfrühstück auf dem Baba Kohi

Außerdem habe ich bei der Wanderung Amir kennengelernt, der direkt seiner Mutter von seiner Bekanntschaft mit einem deutschen Rucksackreisenden per Handy erzählt hat – das war auch gleich meine erste Einladung zum Abendessen bei einer iranischen Familie. Nachdem ich meinen Nachtbus in Richtung Yazd bereits gebucht hatte, verabschiedete ich mich von Pedram und bin zu Amir und seiner Familie gefahren, um von dort aus nach einem wahren zeremoniellen Abendessen meine Reise zum Busbahnhof anzutreten. Das Abendessen mit Amir, einem Freund, seiner Schwester und seiner Mutter zog sich über Stunden hin – Tee, Obst, Tee, Kekse, Fleisch, Reis, Brot, Gemüse, Tee, Joghurt, Süßigkeiten – es gab alles was das Herz begehrt. Und nebenbei bemerkt: als ich Pedrams Wohnung verließ kam gerade Daniel aus Spanien bei ihm an – Couchsurfing ist für Pedram so etwas wie das Tor zur Welt in die er sonst nur sehr, sehr schwer Zutritt findet.

Doch neben dem leckeren iranischen Abendessen bei Amir und seiner Familie gab es auch unzählige Erinnerungsfotos und tolle, sehr offene und ehrliche Gespräche. Eine Frage die mich in den ersten Tagen ständig erreicht hat und die auch über den ganzen Trip immer wieder aufkommen sollte war eine ganz simple „Was hast du über den Iran gedacht bevor du zu uns gekommen bist und was denkst du jetzt über unser Land? Wir sind keine Terroristen und wir wollen auch keine Atomwaffen“. Eine Frage die eine Menge Neugier und Hoffnung in sich trägt. Was meine Antwort war? Naja – eigentlich ganz einfach! „Vorher wusste ich nicht viel. Die mediale Berichterstattung ist zumeist nur negativ geprägt aber Freunde haben mir im Vorfeld schon von der Schönheit des Landes und den freundlichen Iranern erzählt. Und jetzt wo ich da bin – wow – ihr lebt in einem wirklich schönen und vielseitigen Land und eine Gastfreundschaft wie eure habe ich noch nie erlebt. Ebenso fühle ich mich hier sowas von sicher – das deckt sich absolut nicht mit dem was uns die Medien in Deutschland berichten.“

Speak nicely 😉

Nach einer Fahrt im Nachtbus traf ich in Yazd dann auf viele andere Backpacker aus aller Welt – aus Japan, den Niederlanden, Deutschland, Polen und Italien – die Welt zu Gast im Iran.

Abendessen mit Yuri aus Japan in Yazd

Wir haben ein paar tolle Ausflüge zusammen gemacht die uns unter anderem in das historische Wüstendorf Kharanagh, auf die „Tower of Silence“ und nach Chak-Chak führten.

Kharanaq, altes Aquädukt

Einblick in das Leben in Kharanaq

1000 Jahre alte Lehmhäuser in Kharanaq

Chak-Chak – der Wallfahrtsort der Zoroastrier, liegt im zentralen Hochland des Iran, ein wenig außerhalb von Yazd. Nach unzähligen Treppenstufen in der Mittagshitze erreichten wir einen kleinen Raum mit dem ewig brennenden Feuer – die drei Flammen symbolisieren die Grundsätze der Lehre des Zarathustras – gutes Denken, gutes Reden und gutes Handeln.

Die drei Flamen in Chak Chak

Nach tollen Tagen in der Wüstenstadt und dem Besuch einer traditionellen iranischen Tanzsportveranstaltung namens Zurkhaneh ging es für mich weiter nach Toodeshk-Cho.

Traditionelle Zurkhaneh in Yazd

Ich wollte raus aus den größeren Städten und rein in ein kleines Städtchen mitten in der Wüste zwischen Yazd und Isfahan. Hier kam mir bei einer Fahrrad- und Wandertour mit Ibu, einem Deutsch-Ägypter den ich im Guesthouse kennengelernt hatte, die Idee „ich will die 100 Kilometer nach Isfahan mit dem Fahrrad fahren“. Nachdem wir einen Berg erklommen, eine Oase und einen Bauernhof besichtigten die uns zwei Schäfer zeigten nachdem sie uns zu Essen und Tee eingeladen hatten, ging es zurück in Mohammed’s Guesthouse.

Ausblick in Toodeshk

Schaf- und Ziegenherde in einer Oase

Und dank meines großartigen Gastgebers konnte ich mir den Wunsch des kleinen Radabenteuers erfüllen! Er lieh mir sein Fahrrad aus und schrieb mir eine Nachricht auf Farsi, die ich im Busbahnhof von Isfahan vorzeigen sollte, um das Rad per Bus zurück zu ihm zu schicken.

So habe ich mich dann in einem kleinen Supermarkt noch mit Lebensmitteln eingedeckt ehe ich mich mit 25 Kilo Gepäck und Proviant bei 40°C auf den Weg gemacht habe – vor mir lagen 100 Kilometer auf dem Highway 62 durch die iranische Wüste.

Vollbepackt mit tollen Sachen – los geht’s!

Nach zahlreichen Stops aufgrund von Einladungen vorbeifahrender LKW’s zu Wasserpfeife, Melone und Tee habe ich dann nach etwa 25 Kilometern die Straße verlassen.

Einladung zur Wasserpfeife

Ziel war mein Nachtquartier – ein zerfallenes und verlassenes Dorf einen Kilometer landeinwärts – eine Empfehlung Mohammeds, dem Fahrrad- und Guesthousebesitzer. In der Abenddämmerung wurde dann das Dorf inspiziert, ein Schlafplatz ausgemacht und Feuerholz gesammelt – es sollte der ruhigste Abend meines Trips werden. Bei Lagerfeuer, unter einem unglaublichen Sternenhimmel und in einer fast geräuschlosen Kulisse – nur der Wind sollte die Ruhe „stören“ – genoss ich zufrieden und ein wenig stolz mein Abendessen.

Mitten im Nirgendwo ein karger Unterstand für Schäfer

Feuerstelle zur Kaffeezubereitung

Die restlichen 75 Kilometer am nächsten Vormittag vergingen dann wie im Flug und schneller als ich schauen konnte war mein Fahrrad wieder im Bus verladen auf dem Rückweg zu seinem Besitzer und ich habe die Straßen Isfahans zu Fuß erkundet.

Königsmoschee in Isfahan am Imam-Platz

Traditionelles Restaurant in dem es sage und schreibe ein einziges Gericht gibt

Der Imam Platz ist so etwas wie das Herz der Stadt – der riesengroße und architektonisch schöne Platz mit seiner Moschee zieht in der Dämmerung tausende von Menschen an, die hier picknicken und den Tag ausklingen lassen. Er ist ein Ort der Zusammenkunft könnte man sagen, hier spielt sich ein Großteil des gesellschaftlichen Lebens von Isfahan ab.

Das „Herz“ Isfahans – der Imam Platz

Am Imam Platz sprachen mich auch zwei junge Frauen an und luden mich in ein Café ein. Zuerst wusste ich nicht so recht wie ich reagieren sollte und dachte bei mir „kann ich da bedenkenlos mit, könnte das Ärger für die Frauen oder für mich geben?“ aber hey – let’s do it! Also sind wir zu dritt in ein Café in einem wohlhabenderen Stadtteil von Isfahan gefahren, in dem wir dann stundenlang quatschten. Bei Gesprächen über die iranische Jugend, das Studentenleben, staatliche Gesetze und Regelungen, das Leben in der westlichen Welt und Reiseträume verging die Zeit wie im Flug. Auch wieder interessant – ich durfte nichts bezahlen – die Taxirechnungen wurden ebenso beglichen wie auch die Speisen und Getränke im Café. Ich hatte keine Chance „You are our guest – it’s a pleasure.“
Bei Nacht habe ich mir dann noch die beeindruckend beleuchtete historische Khaju Brücke angesehen und mich mit einem „Water Manager“ über die Wasserversorgung der Stadt unterhalten.

Wenn man die ganzen Gespräche, die ich im Iran geführt habe zusammenfügt, erhält man eine bunte Geschichte die die verschiedensten Lebensstile und Ansichten wiederspiegelt. Gastfreundschaft, Interesse und Offenheit scheinen jedoch den Titel dieser Geschichte auszumachen. Von Isfahan führte mich meine Reise dann über Kashan, wo ich eine kleine Wüstentour machte, leider schon wieder zurück nach Teheran.

Mittagessen mit Bauarbeitern in Kashan – eine Stunde Unterhaltung ohne sich zu verstehen 😉

Unendliche Weiten in Kashans Wüste

In der Salzwüste von Dashte Kavir

In Teheran sollte ich auf Asha und Hooman treffen. Asha hatte mich über Couchsurfing bezüglich meiner Suche angeschrieben „ich kann dir keine Couch anbieten aber bei einem Freund von mir kannst du schlafen. Wir zeigen dir dann zusammen die Stadt wenn du magst“. Es waren zwei geniale Tage zum Abschluss.

Teheran – Wie alte Freunde 🙂

Nach einem Besuch auf dem Azadi-Square bin ich mit Asha zum Milad Tower, dem 435 Meter hohen Fernsehturm und Teil des „Tehran International Trade and Convention Centre“ gefahren wo wir auf Hooman trafen. Auf der Aussichtsplattform in etwa 280 Metern Höhe haben wir den Blick über das scheinbar endlose Lichtermeer des nächtlichen Teherans genossen und zahlreichen Frauen dabei zugesehen wie sie lachend ihren Kopftüchern hinterherjagten die ihnen der Wind für einen Moment geklaut hatte.

Das Lichtermeer Teherans bei Nacht

Es war eine Lockerheit spürbar und eine größere Offenheit als in den ländlicheren Gegenden. Ja, es fühlte sich an diesem Abend eher westlich an – ich hatte fast vergessen im fernen Iran zu sein. An meinem letzten Tag wollten mich Asha und Hooman hoch in die Berge über der Stadt führen – wir machten wir uns auf den Weg zum Totschāl, dem knapp 3.964 Meter hohen Berg im Norden der Stadt. Doch leider fuhr die 12 Kilometer lange Gondelbahn die die Stadt mit dem oberen Teil des Berges, einem bekannten Skigebiet, verbindet an diesem Tag nicht. Schade, aber der Ausblick von der „Talstation“ über diese Mega-City hat sich dennoch mehr als gelohnt. Schweren Herzens verabschiedete ich mich von den beiden und bin mit dem Taxi zu Simin, einer jungen iranischen Ärztin und ihren Freunden gefahren um gemeinsam zu kochen. Wie es dazu kam? Na, Couchsurfing natürlich. Mein Trip hatte mit einer Einladung zum Abendessen begonnen und sollte auch mit einer solchen enden – so schließt sich der Kreis!

Meine letzte Station der Reise: der Azadi Square, Platz der Freiheit, in Teheran

Nach einem langen Check-In Prozess saß ich nach knapp zwei Wochen leider wieder im Flieger nach Hause – und neben mir eine junge Deutsch-Iranerin die für Ihr Studium vier Wochen in Teheran verbracht hat um eine Hausarbeit über die dortige Jugendkultur zu verfassen.  Es war im Grunde viel zu wenig Zeit dieses Land ausgiebig zu erkunden und seine Menschen noch besser kennenzulernen – aber wieviel Zeit ist denn „genug Zeit“? Genug Zeit bleibt einem wohl nie!

Wenn ich auf diesen exotischen Kurztrip zurückschaue kann ich heute sicher sagen – mein erster wird nicht mein letzter Trip in den Iran gewesen sein. Ich habe dort so geniale Menschen getroffen die ich wiedersehen möchte und es gibt noch unglaublich viel zu entdecken! Und glaubt mir, ich habe mich noch nie so lange mit Menschen unterhalten mit denen ich mich eigentlich gar nicht unterhalten konnte. Aber mit Händen und Füßen überwindet man scheinbar jede Sprachbarriere dieser Welt!

Jedem der Lust auf Abenteuer, Gastfreundlichkeit und ein unheimlich facettenreiches Land hat, dem kann ich eine Reise in den Iran nur empfehlen. Mir persönlich hat dieser Ausflug in eine an sich fremde Welt sehr viel Positives und eine enorme Kraft gegeben – also, packt euren Rucksack bevor der Iran seinen Ruf als Geheimtipp verliert!

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11 Antworten zu “Incredible Iran – ein unvergesslicher Trip”

  1. Max sagt:

    Ein sehr schöner Artikel, aber um das nochmal klar zu stellen:
    Als du mir von der Idee erzählt hast, war ich etwas kritisch.
    Als du dann noch erzählt hast, dass du über Kiew fliegst, da hab ich mir erst Sorgen gemacht.:)

  2. Aline sagt:

    Vielen Dank für die spannenden Einblicke! Ich bin gespannt am Mittwoch noch ein paar mehr Details zu hören. Insbesondere ob frau auch einfach auf dem Fahrrad los fahren kann usw. 🙂

  3. I wish this is in English, trying to translate it but Google translate isn’t working now. Anyway, love the photos, the landscape and the mosques looks really inviting. I hope to try the traditional dance when I get to visit Iran. Thanks for sharing your adventure here! Safe travels! 🙂

  4. Jonas sagt:

    Hallo Ben,

    finde deinen Bericht wirklich unglaublich spannend. Ich finde den Iran schon seit längerer Zeit sehr interessant und denke, dass viel zu viele Menschen ein schlechtes Bild von diesem anscheinend schönen Land haben.

    Ich würde es gerne mal wie du machen und für vielleicht so 3 Wochen dort hinreisen um das Land kennen zu lernen. Du hattest ja gesagt, dass es keine Probleme mit Visum und den Behörden gab, wollte deswegen mal fragen wie du es gemacht hast?
    Beim Auswärtigen Amt (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IranSicherheit.html?nn=337790#doc337572bodyText3) steht, dass man bei der Einreise ein Visum bekommen kann, es aber am besten im Voraus macht. Bist du da einfach zur Botschaft gegangen? Ich hatte sonst überlegt einen Service zu benutzen, hab das hier gefunden https://www.visabox.de/touristenvisum-iran.html , das würde einem bestimmt einiges an Arbeit ersparen… Oder denkst du das es rausgeworfenes Geld ist und ich es selber machen sollte?

    LG Jonas

  5. Danial sagt:

    Sehr schöner Artikel 🙂

    Meine ganze Generation kommt aus dem Iran – nur ich bin der einzige, der in Deutschland geboren ist.

    Bis jetzt war ich 2 Mal im Iran – beim ersten Mal war ich 3 Jahre alt (dementsprechend habe ich gar keine Erinnerungen).
    Beim zweiten Mal war ich 15:
    ich war vollkommen geflasht von dem Land
    Alles, also wirklich alles ist so umwerfend und so wunderschön. Die Menschen sind unfassbar freubdlich!
    Man braucht keine Vorurteile und Ängste gegenüber Iran haben.
    Nächtes Jahr gehts wieder nach Iran –
    Ich freue mich auf eine tolle Zeut dort.

  6. Ben sagt:

    Hallo Jonas,

    bitte entschuldige die späte Antwort, aber ich habe die Kommentare hier garnicht mehr im Blick gehabt.

    Ich hatte im Sommer 2014 die iranische Botschaft in Frankfurt angerufen, dort wurde mir gesagt, ich solle das Visum über ein Reisebüro, welches auf den iran spazialisiert ist, beantragen. Ging dann auch alles recht schnell und innerhalb einer Woche hatte ich meinen Reisepass im Tausch gegen 100 Euro mit dem entsprechenden Visum in den Händen.
    Nun gibt es aber eine neue Regelung die uns erlaubt ein Visa on Arrival zu erhalten mit dem wir uns 30 Tage im Land aufhalten können.
    Ich werde im März auch wieder für ein paar Wochen in den Iran reisen, sodass ich das dann direkt mal austesten werde. Von daher werde ich dieses Mal nichts „outsourcen“ 🙂 Stehe aber auch mit Freunden aus dem Iran in Kontakt zwecks „Invitation letter“ – aber das wird alles klappen, da bin ich mir sicher.

    @ Danial – ich verstehe dich total und wenn es mir nicht gefallen hätte, würde ich wohl nicht nochmal hinreisen – von daher – „I’m looking forward“! Vielleicht biste ja auch im März/April unten?

    Alles rund um mein neues Iran-Abenteuer könnt ihr dann auf meinem Blog verfolgen:

    http://www.benumdiewelt.de

    Bis bald!

    Ben

  7. Janna sagt:

    Hi Ben!
    Vielen Dank für den tollen Bericht! 🙂 Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung. Wie machst Du das mit dem Visa und Couchsurfing? Auch ich möchte bald in den Iran und mein Reisebüro hat mir gesagt, dass ich für die komplette Zeit Hotels buchen sollte, da das wahrscheinlich kontrolliert werden würde. Wie hast Du das gelöst?
    Liebe Grüße, Janna

  8. Ben sagt:

    Hallo Janna,

    freut mich, dass du dir auch den Iran als nächstes Urlaubsziel ausgesucht hast – ich freue mich schon riesig auf nächsten Monat 🙂

    Melde dich gerne mal per Mail bei mir unter ben@benumdiewelt.de und dann versuche ich dir alle Fragen zu beantworten die du hast. Eines Vorweg: alles halb so wild 🙂

    Liebe Grüße aus Thailand
    Ben

  9. Uli sagt:

    Es mag schon sein, dass das eigentlich ein schönes Land ist.
    Trotzdem ist die Regierung ein islamistisches Terrorregime aus religiösen Fanatikern, die im Namen Allahs jedes Jahr tausende Menschen hinrichten lassen.
    Die Menschenrechtssituation im Iran ist noch katastrophaler als in Saudi-Arabien.
    Frauen werden als minderwertig betrachtet.
    Männer dürfen ihre Ehefrau legal vergewaltigen.
    Mann und Frau dürfen sich nur mit Ehering zusammen in der Öffentlichkeit zeigen.
    Willkürliche Hinrichtungen, ohne fairen Strafprozess, keine Presse- oder Meinungsfreiheit etc.
    Das primitive mittelalterliche Jurasystem der Scharia mit Strafen wie Körperteile abhacken.

    Als bisexueller Mann meide ich muslimische Länder sowieso wie die Pest, weil ich nicht riskieren möchte, wegen meiner sexuellen Orientierung gefoltert oder gar getötet zu werden.

    Außerdem möchte ich diese Verbrecher nicht mit meinem Geld finanzieren.
    Schlimm genug, dass wir von solchen Staaten unser Erdöl beziehen.

  10. karina sagt:

    Die Weite der Wüste ist wirklich unbeschreiblich. Und vorallem die Stille. Ich fahre bestimmt wieder mal in den Iran.

  11. Sylvie sagt:

    Hallo Ben, nach dem ich bereits die VAE, Katar und Oman im Mietwagen bereist habe, bin ich ab 19.02.-05.03.2017 auf
    Iran-Rundreise mit einer kleinen Gruppe.
    Route ab Tehran nach Hamadan, Kermanshah, Ahvaz, Shiraz, Yazd, Esfahan zurück nach Tehran; in manchen Städten sind mehrere
    Übernachtungen geplant.
    Dein Blog ist sehr lesenwert, der Iran muss ein wunderschönes
    Land sein.
    LG von Sylvie

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