Nordamerika

Hawaii: Reisetipps für Big Island, Maui, Kauai & Oahu

Von Anja Mayer , 25. August 2017

Hawaii! Ein tropisches Paradies mit so viel Highlights, dass man kaum weiß, wo man anfangen oder aufhören soll 🙂 Fotografieren ist meine Leidenschaft, dass dafür natürlich auch die Flora und Fauna von Hawaii herhalten durften, war klar. Für euch kommen hier die schönsten Ecken von Big Island bis Oahu in Farbe und in bunt, garniert mit meinen Reisetipps.

Hawaii Reisetipps: Die schönsten Ecken in Bildern

Big Island

Angefangen bei „entspannt am Strand relaxen“ bis hin zu Ziplining, gibt es auf Big Island wohl nichts, das man nicht unternehmen kann. Ein Mietwagen in Hawaii ist ein absolutes Muss, um die vielen Highlights flexibel auf eigene Faust zu erleben.

Besonders gut gefallen zum Baden hat es uns an der Kua Bay. Sachte Wellen im kristallblauen Meer, weißer Sand und viel Sonne!

Ein echter Traum zum Entspannen für die ersten paar Reisetage.

Schnorcheln am Hapuna Beach Park: von einem Riff vom offenen Meer getrennt, der perfekte Ort um mit bunten Fischen oder (wer etwas Glück hat) Seeschildkröten zu schnorcheln ohne dabei von den Wellen gestört zu werden.

Wer der Kultur von Hawaii ein bisschen näher kommen will, dem rate ich einen Ausflug zum Pu’uhonua o Honaunau National History Park. Den Park haben wir mit einer Schnorchel-Runde am Hapuna Beach Park verbunden.

Mein Tipp: Wenn ihr alle Inseln Hawaiis besuchen möchtet, kauft ihr euch am ersten Nationalpark am besten einen Parkpass. Damit spart ihr etwas Eintritt.

Falls ihr den Weg zum Vulcano Nationalpark bei Hilo auf euch nehmt, solltet ihr unbedingt noch einen kleinen Abstecher den Akaka Falls machen.

Ein beeindruckender Wasserfall inmitten der vielfältigen Flora und Fauna die Hawaii zu bieten hat.

Als Reiseziel hat Hawaiis Big Island jede Menge Abwechslung zu bieten: den einen Tag haben wir schnorchelnd unter Wasser verbracht und am selben Abend sind wir auf den höchsten Berg Hawaii’s den Mauna Kea gefahren, um dort den atemberaubenden Sonnenuntergang anzuschauen. Wenn die letzten Strahlen des Tageslichts erloschen sind, ist man hier den Sternen quasi zum Greifen nah.

Maui

Ein absolutes Muss auf Maui ist die Fahrt auf der tropischen Road to Hana. Die ca. 104 km lange Straße schlängelt sich die Nordküste entlang über mehr als 54 Brücken.

Plant hier unbedingt den ganzen Tag ein. Kleine Seen, Wasserfälle, Wanderstrecken und Obststände laden immer wieder zum Halten und Verweilen ein.

Was man auch überall am Straßenrand sieht, ist die typisch hawaiianische Lei Pflanze. Diese wunderschöne Pflanze wächst wild auf jeder hawaiianischen Insel.

Der Sonnenaufgang auf dem Haleakala Vulkan auf Maui zählt für viele zu den schönsten Sonnenaufgängen der Welt. Ob man hinauffahren möchte, muss jeder selbst entscheiden denn das hat seinen Preis: je nach dem wo man auf der Insel übernachtet, muss man um 3 Uhr morgens schon los fahren um dann gegen 5:30 Uhr zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein. Da uns hier noch ein wenig der Jetlag in den Knochen steckte, war für den Rest des Tages dann Entspannung angesagt.

Ein schöner Ort auf Maui um abends etwas Essen und Trinken zu gehen, oder auch zum Shoppen ist Lahaina. Direkt am Strand gelegen lassen sich hier auch schöne Sonnenuntergänge beobachten.

Mein Tipp: Burger essen im „Cheeseburger in Paradise“ direkt am Strand!

Kauai

Meine absolute Lieblingsinsel ist Kauai, die auch die Garteninsel genannt wird. Kauai hat super viele schöne Strände zu bieten und man fühlt sich direkt in die Welt von Jurassic Park versetzt. An den Straßenrändern wächst hohes Elefantengras, überall stehen große Bäume und alles ist sehr entspannt. Man merkt eindeutig, dass Kauai die am wenigsten touristischste Insel ist. Was ihr hier unbedingt machen solltet: der Napali Coast einen Besuch abstatten! Das geht mit einem Boot über das Wasser, über Land auf mehrtägigen Treks oder bei einem Helikopterflug. Wir haben uns für Letzteres entschieden. So etwas habe ich noch nie gesehen!

Helikopter-Flug entlang der Napali Coast

Unglaublich bunte Felsen, satt grünes Gras und das alles im Kontrast zum blauen Meer. So viel Schönheit auf einem Fleck. Was wir dann beim Heli Flug noch bewundern konnten, waren die Wasserfälle auf Kauai, der Waimea Canyon, Strände und die grünen Berge.

Das alles auf einer kleinen Insel vereint. Die Welt ist manchmal echt verrückt!

Als super Ausgangspunkt zum Erkunden von Kauai kann ich Po’ipu empfehlen. Hier liegen viele Hotels in der grünen Kiahuna Plantation direkt am Strand.

Mein Tipp: Ihr esst gerne mexikanisch? Dann schaut bei „Da Crack“ vorbei. Das ist ein Street Food Restaurant bei dem sowohl Einheimische als auch Touristen günstig satt werden.

Oahu

Die letzte Insel auf unserer Reise war Oahu. Bei unserem Zwischenstopp haben wir am berühmten Waikiki Beach übernachtet.

Von hier aus gelangt man gut zum Diamond Head. Von dessen Gipfel aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf Waikiki.

Auf Oahu lohnt es sich zur Hanauma Bay zum Schnorcheln zu gehen oder den „verbotenen Trek“ des Dead Men Cat Walk laufen, von hier aus habt ihr einen super schönen Blick auf die Küste.

Viele weitere Tipps zu Oahu und zum Surfen vor Ort, findet ihr in diesem Gastbeitrag.

2 Antworten zu “Hawaii: Reisetipps für Big Island, Maui, Kauai & Oahu”

  1. Christian Vollmert sagt:

    Klasse Beitrag! Ist definitiv mega die Inspiration, genauso wie die gesamte Website.

    Hast du in der Region noch mehr gesehen bzw. in diesem Land? Steht nämlich auch auf meiner Liste und bin gerade am schauen was ich umbedingt sehen will.

    Schau gerne auch mal auf meiner Website vorbei – https://volleontour.com/ – würde mich sehr freuen und bin für jede Anregung oder Verbesserungsvorschläge offen.

    Würde nämlich gerne mal auf ein ähnliches Level wie von diesem Blog kommen 😀

    Cheers
    Volle

  2. Bernhard sagt:

    Schöner Beitrag, tolle Tipps – aber von Helikopterflügen sollte man dezidiert abraten, denn es gibt mittlerweile so viele Flüge, dass sogar an den entlegensten Ecken ständig Fluglärm zu hören ist; das nervt nicht nur gewaltig, wenn man eine anstrengende Wanderung zu einem vermeintlich einsamen Wasserfall unternimmt – wo dann unvermutet alle 5 min Helikopter auftauchen – sondern ist auch die unökologischste Art die Inseln zu besichtigen!

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