Nordamerika

Mit dem Camper durch den Westen der USA – 6 Tipps für einen erfolgreichen Roadtrip

Von Gastblogger , 14. November 2017

„Mit diesem Ding soll ICH fahren?“, das war mein erster Gedanke als ich den riesengroßen Camper in Salt Lake City abgeholt habe. Ich bin Anna-Laura Kummer, Travel und Lifestyle Bloggerin aus Wien. Nach einem Stop in New York, bin ich im September mehrere Wochen mit dem Camper durch den Westen der USA gefahren und habe meinen aufregenden USA Roadtrip gemeinsam mit STA Travel geplant und gebucht. Dabei habe ich viel aus dem Camper Alltag gelernt und möchte euch einige Tipps geben, die euch dabei helfen werden, die bestmögliche Roadtrip Erfahrung zu haben!

6 Tipps für einen erfolgreichen USA Roadtrip:

  1. Überlegt euch ganz genau, welche Wohnmobil-Größe für euren Trip passend ist. Solltet ihr nur in Nationalparks unterwegs sein, dann finde ich den C25 Camper von Cruise America (für bis zu 5 Personen) perfekt. Stehen allerdings auch Städte, wie Los Angeles und San Francisco, auf eurer Liste, dann kann ich euch raten: Je kleiner, desto besser! Ich bin in San Francisco auf den T17 umgestiegen und das war die allerbeste Entscheidung. Nachdem ich vier Tage lang 60 € täglich für das Parken in LA ausgegeben habe, war der T17 die perfekte Lösung. Das ist nämlich ein „ganz normaler“ Truck und passt in jede klassische Parklücke. Trotzdem hat er ein Bad, eine Küche, einen Esstisch und ein Bett – ideal für zwei Personen.

  1. Plant eure Route auf Google Maps. Ich speichere mir immer alle Sehenswürdigkeiten, Campingplätze und Restaurants direkt in der App als „saved location“ mit einem Stern ab. Wenn man in Google Maps die Route plant, kann man mehrere Stopps hinzufügen und somit die genaue Dauer, die gesamte Strecke und die Kilometerzahl sehen.

  1. Behaltet die Kontrolllichter für Wasserstand, Propantank, Abwasserbehälter, etc. im Auge! Ich würde die Füllstände mehrmals täglich prüfen.
  1. Vermeidet die Überholspur, denn in den meisten Fällen seid ihr diejenigen, die überholt werden. Also eher rechts bleiben und anderen Fahrzeugen die Möglichkeit geben, euch zu überholen.

  1. „Endlich angekommen! Aber wo und wie übernachten wir jetzt?“ – diese Frage habe ich mir oft gestellt. Viel zu häufig bin ich erst gegen Mitternacht an meinem Ziel angekommen. Um diese Uhrzeit wartet auf Campingplätzen für gewöhnlich niemand mehr. Wer Geld sparen möchte, und Lust auf ein kleines Abenteuer hat, kann bei „Rest Stops“ parken. Das Gute: Es ist kostenlos und man kann jederzeit ankommen bzw. wegfahren. Das Schlechte: Man teilt sich diese Erfahrung mit einigen LKW-Fahrern, hat kein WLAN und oftmals auch keinen Handyempfang, vor Ort gibt es keinen Anschluss für Wasser oder Strom und die Klos sind… naja. Aber mir und meinen Reisepartnern war das egal und wir haben das Beste aus diesen Situationen gemacht. Außerdem gibt es hilfreiche Apps (z.B. Free RV Campgrounds & Parking), die euch kostenlose Stellplätze anzeigen, wie zum Beispiel auf manchen Walmart Parkplätzen.

  1. Deckt euch zu Beginn der Reise mit allen wichtigen Dingen ein, die den Wohnmobil-Alltag erleichtern:
    • Behälter für „Reste“ und andere Lebensmittel, damit man nicht jeden Tag erneut kochen muss.
    • Kleiderbügel! Beim Cruise America Camper gibt es nämlich einen Kleiderschrank mit Kleiderstange, aber ohne Kleiderbügel.
    • Putzfetzen, Küchenrolle, Klopapier, Spülmittel und andere Putzgegenstände
    • Obwohl das „Personal Kit“ von Cruise America sehr umfangreich ist, habe ich mir zusätzlich einen Kartoffelschäler gekauft.
    • AUX Kabel, um Musik zu hören.

Wollt ihr wissen, welche Stopps ich während meiner USA Reise eingelegt habe? Dann schaut bei meinem Blog vorbei, dort gibt es Beiträge zum Thema Reiseplanung und viele Tipps zu den einzelnen Destinationen meines USA Roadtrip.

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