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Mexiko – 4 Gründe die Yucatán-Halbinsel zu bereisen

Von Valerie Eberhartinger , 27. Juni 2017

Ich war mir vor meiner ersten Reise auf die Yucatán-Halbinsel nicht sicher, ob mir Mexiko gefallen würde. Man hört ja doch immer wieder von der hohen Kriminalität im Lande. Vor Ort wurde ich aber wirklich positiv überrascht und freue mich schon auf die nächste Reise dorthin. Die wunderschöne Halbinsel Yucatán ist für Alleinreisende und Mexiko-Einsteiger ideal geeignet, da man hier einfach mit dem Mietwagen herumfahren kann. Selbst wir zwei Mädels, die alleine mit dem Auto unterwegs waren, hatten keine Probleme. Alle waren sehr herzlich und freundlich zu uns. Es warten tolle Strände, Cenoten und Maya-Stätten auf euch! Hier kommen meine

Vier Gründe für eine Reise auf die Yucatán-Halbinsel

  1. Tulum und Cobá

Tulum und Cobá sind ein absolutes Muss wenn ihr nach Mexiko reist. Die Ruinen der beiden Maya-Stätten sind komplett unterschiedlich und jede für sich einzigartig. Vor meiner Reise nach Mexiko kannte ich nur Tempel in Teilen Asiens, die Architektur der Maya ist da etwas völlig anderes.

Die Maya-Festung von Tulum ist an der Riviera Maya, also direkt am Meer gelegen. Die Ruinen von Cobá befinden sich hingegen inmitten des Dschungels, hier hat man auch die Möglichkeit die Ruine zu besteigen.

Tulum ist von den Dimensionen her eher eine kleinere Maya-Stätte, durch ihre Lage am puderzuckerweißen Strand ist sie jedoch einmalig. Wo sonst kann man nach der Besichtigung der Ruinen einfach baden gehen? Die Anlage selbst lässt sich super zu Fuß erkunden und nach der „Anstrengung“ heißt es: ab ins türkisfarbene Meer! Die Ruinen von Tulum kann man wunderbar auf eigene Faust erkunden, die Anlage ist auf Touristen ausgelegt, man kann sich gut orientieren und alles ist sehr gepflegt.

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mexiko, yucatán-halbinsel, tulum mit blick auf den strand

Die Maya-Stätte Cobá liegt ein wenig versteckt mitten im Dschungel, sie ist von der Straße aus nicht einzusehen. Daneben ist Cobá einer der wenigen Tempel, die man als Besucher auch besteigen kann. Eigentlich habe ich Höhenangst, aber nachdem die Stufen hier so hoch sind und man eher hinaufkrabbelt als geht, war das deutlich einfacher zu meistern als gedacht. Die Anlage ist sehr weitläufig, stellt euch hier am besten auf einige Kilometer zu Fuß ein. Alternativ investiert ihr in ein Fahrrad-Taxi. Das ist sicher empfehlenswert, wenn ihr auch auf den Tempel hinaufsteigen wollt. Der Aufstieg ist vor allem durch die hohe Luftfeuchtigkeit ziemlich anstrengend, doch die Mühe lohnt sich. Oben angekommen erwartet euch ein toller Ausblick über den Regenwald. Wenn ihr es bis oben schafft, könnt ihr stolz auf euch sein! Als wird dort waren, sind viele Besucher auf halbem Weg wieder umgekehrt.

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mexiko, yucatán-halbinsel, ausblick auf den regenwald in coba

  1. Schnorcheln und Tauchen

In Mexiko gibt es unglaublich viele Strände, Inseln und Cenoten die zum Tauchen und Schnorcheln einladen. Ich bin eine Wasserratte und liebe es zu schnorcheln. Daher fand ich es toll, dass die faszinierende Unterwasserwelt auf Yucatán nicht nur den Tauchern vorbehalten ist. Meine liebsten Orte zum Schnorcheln & Tauchen waren:

  • Akumal – hier brüten die Schildkröten ihre Eier aus und es passiert oft, dass einem beim Schnorcheln eine begegnet. Das ist mir bei meiner zweiten Reise passiert, plötzlich schwamm sie neben mir 🙂mexiko, yucatán-halbinsel, akumal
  • Cozumel – die Insel ist auch sehr empfehlenswert. Cozumel ist ganz leicht von Playa del Carmen aus mit dem Boot zu erreichen. Ob nur für einen Tagesausflug oder für mehrere Tage, ist die Insel vor allen Dingen für Wassersportfans perfekt. Neben tollen Tauchspots kann man hier auch wunderbar schnorcheln, Jetski fahren oder eine Segeltour machen.

Die zwei schönsten Cenoten für mich sind:

  • Zaci in Valladolid – Ausgangspunkt für Chichen Itza und nicht so überlaufen. Das ist bei Cenoten wirklich Gold wert, da sonst eigentlich in einem kleinem „Wasserloch“  unzählige Menschen schwimmen.
  • Santa Cruz bei Akumal – Auch diese Cenote ist wirklich schön und liegt an der Küste. Wenn ihr sowieso an der Küste unterwegs seid, spart ihr euch hier unter Umständen eine lange Anreise.
  1. Chichén Itzá

Es war schon immer mein Kindheitstraum einmal die Maya-Ruinen von Chichén Itzá zu sehen. Und, auch wenn ihr keine Frühaufsteher sein solltet: es lohnt sich wirklich früh dort zu sein, denn ab 11 Uhr kommen viele Reisebusse an und dann wird es rund um die bedeutendste Ruinen-Stätte auf der Yucantàn-Halbinsel wirklich voll. In der Früh ist es noch sehr ruhig und man bekommt sogar die Gelegenheit, Fotos mit ganz wenigen Menschen drauf zu schießen 😉

Die Anlage von Chichén Itzá ist wirklich groß und sehr weitläufig. Entweder nehmt ihr euch einen Guide direkt am Eingang oder geht auf eigene Faust über das Gelände. Besonders toll ist es, dass die meisten Bauwerke wirklich gut erhalten sind. Meine Highlights waren natürlich der „Juego de Pelota“ und „El Castillo“. Der „Juego de Pelota“ ist das größte Ballspielfeld von Chichén Itzá, diente aber wohl zu Zeiten der Hochkultur der Maya weniger der Unterhaltung, sondern vielmehr zeremoniellen Zwecken. „El Castillo“ ist die große Stufenpyramide, die man von Fotos kennt. Sie ist in echt noch viel beeindruckender, denn sie ist ganze 30 Meter hoch. Wenn man sich mal überlegt mit welch einfachen Mitteln so ein Gebäude zu Zeiten der Maya gebaut wurde – Wahnsinn!

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  1. Essen und Trinken

Ihr seid Fans der mexikanischen Küche? Dann kommt ihr auf Yucatán eigentlich überall auf eure Kosten. Ob an Straßenständen, in großen Restaurants oder im Hotel: überall erwartet euch leckere, typisch mexikanische Küche. Zwei Gerichte die ihr unbedingt probieren solltet, sind:

Tamales – Ein aus einem Maisteiggemisch zubereitetes Gericht. Der Teig wird mit Fleisch, Käse und anderen Zutaten gefüllt, in Mais- oder Bananenblätter eingehüllt und anschließend gedämpft.

Enchiladas Suizas – Das sind mit Hühnerfleisch gefüllte, aufgerollte Mais-Tortillas, garniert mit verschiedenen Salsas und überbacken mit Käse.

Am allerbesten ist meiner Meinung nach jedoch die frisch zubereitete Guacamole mit echten Tortilla Chips. Diese bekommt ihr zum Beispiel in lokalen Restaurants, zum Teil in wunderschönen Innenhöfen serviert. Falls ihr euch eure Reise nach Yucatán durch Valladolid führen sollte: mein absolutes Lieblingsrestaurant dort ist das „El Meson del Marques“ (Calle 39 No 203 Por 40 Y 42 Colonia Centro) 🙂

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