Reisetipps

21 Tipps für das Leben im Hostel

Von Cornelia Zausinger , 05. September 2017

Wer das erste Mal den Backpack auf den Rücken schnallt und sich auf seine erste große Reise begibt, der darf sich auf viele neue und unbekannte Orte freuen! Und an diesem ganz besonderen Ort landet früher oder später jeder Weltentdecker und wird ihn lieben und oft auch verfluchen – das Hostel! Klar, jeder kennt Jugendherbergen von seiner letzten Klassenfahrt. Aber da hat man sich das Zimmer mit den Freunden geteilt und der Lehrer hat eine Bettruhe ab 22 Uhr verordnet. Das Leben als Backpacker in den Hostels dieser Welt verspricht da wesentlich mehr Freiheit und unendlich viel Spaß, aber auch wildfremde Menschen mit denen man sich Küche, Bad und Schlafzimmer teilt.

Bei STA Travel vereinen wir viele Jahre (oder sogar eher Jahrzehnte) an Hostelerfahrung und haben einige Tipps & Tricks auf Lager, die das Leben im Hostel zur besten Zeit überhaupt machen.

21 Tipps für das (Über-)Leben im Hostel

Das richtige Bett aussuchen:

  1. Bei Hochbetten immer das untere Bett wählen. Das ist viel gemütlicher und man muss nachts nicht sein Leben riskieren, wenn man versucht hochzuklettern ohne dabei das ganze Zimmer zu wecken. Außerdem kann man ein Strand- oder Handtuch davor hängen und hat so ein wenig Privatsphäre.
  2. Schlafplatz am Fenster und/oder am Ende des Raums wählen. Die Partyleute torkeln dann nachts nicht ständig am Bett entlang und es gibt frische Luft.
  3. Wenn man die Betten selber beziehen muss, dann immer gleich die Bettwäsche aufziehen. Denn wenn man am Abend zurück ins Zimmer kommt, ist das in der Dunkelheit nicht mehr so einfach. Es soll Leute geben, die das in der Nacht versucht und dabei unsanft vom Hochbett geplumpst sind.
  4. Dein auserwähltes Bett immer, IMMER! benutzt aussehen lassen und am besten Sachen drauflegen.
  5. Wenn man am Empfang nett fragt, bekommt man immer eine extra (warme) Decke. Je nachdem wie die Klimaanlage eingestellt ist, braucht man die sogar im australischen Sommer.

In der Küche:

  1. Essen & Getränke in der Küche immer gut beschriften und wenn möglich ganz hinten/oben im Kühlschrank platzieren. Oder mehrere Sachen gesammelt in einer Tüte verstauen, verknoten und nochmal beschriften. #meinsnichtdeins
  2. Geschirr und Besteck nochmal spülen, bevor man es benutzt. Man weiß schließlich nie, wie ernst es die Person vor einem mit der Sauberkeit nimmt.
  3. In jeder Hostelküche gibt es ein Fach mit gratis Lebensmitteln. Da wird man eigentlich immer fündig, wenn die Kasse knapp ist und der Hunger groß. Und das Ganze funktioniert natürlich auch in die andere Richtung. Also übrige Lebensmittel nicht einfach wegschmeißen, sondern weitergeben.
  4. Habt immer eine Tupperdose dabei. Perfekt, um sich noch einen Lunch einzupacken oder Reste zu verwahren.

 

Im Badezimmer:

  1. Flip-Flops! Immer und unbedingt. Niemals barfuß in die Dusche.
  2. Einen Kulturbeutel mit Haken zum Aufhängen mitnehmen. Die wenigsten Badezimmer haben nämlich genug Ablagefläche und außerdem kann man den Kulturbeutel dann auch einfach ans Hochbett hängen.

Die richtigen Leute kennenlernen:

  1. Die meisten Mitarbeiter in den Hostels sind selber Backpacker und haben die besten Tipps parat. Und wer sich mit dem Personal gut versteht, der bekommt auch mal das bessere Zimmer oder darf die Waschmaschine gratis nutzen.
  2. Nutzt die angebotenen und meist kostenlosen Aktivitäten. Besonders wenn ihr alleine unterwegs seid und Kontakte knüpfen möchtet.
  3. Kartenspiel dabei haben. Spätestens beim nächsten Trinkspiel ist man damit der Held.
  4. Viele Hostels haben eine eigene Bar und da sollte man die Happy Hour nicht auslassen. Spart Geld und man trifft viele Leute aus dem Hostel.

 

Und sonst noch:

  1. Vorhängeschloss mitnehmen. Viele Hostels haben Schränke im Zimmer oder in der Küche, aber das Schloss dazu muss man meist selbst mitbringen. Bei der Variante mit Nummernschloss muss man keinen Schlüssel aufbewahren, aber mit viel Geduld bekommt man es recht leicht geknackt. Wer sich für die Schlüsselvariante entscheidet, kann den Schlüssel an einem Haargummi befestigen und ums Handgelenk tragen. Auch noch wichtig, das Schloss auch vorher noch zu Hause testen. Sonst läuft man plötzlich mitten in der Nacht mit einem riesigen Bolzenschneider durch die Gegend (nein nein, hier spricht Niemand aus Erfahrung).
  2. Werft einen Blick auf das Schwarze Brett. Gerade an Orten die gerne als Start- oder Endpunkt einer längeren Tour genutzt werden (z.B. Darwin, Cairns, Melbourne in Australien oder Auckland, Wellington und Christchurch in Neuseeland) lohnt sich das. Hier wird alles Mögliche verkauft und Mitfahrgelegenheiten und Reise Partner gesucht.
  3. Knapp bei Kasse? Viele Hostels bitten „work for accomodation“ an und so kannst Du kostenlos übernachten, wenn Du im Gegenzug täglich ein paar Stunden aushilfst. Einfach an der Rezeption nachfragen.
  4. Mehrfachstecker mitnehmen, um mehrere Geräte gleichzeitig aufzuladen. Steckdosen sind nämlich meist Mangelware und wenn überhaupt, dann gibt es maximal eine pro Bett oder Zimmer. Wenn es TV-geräte im Aufenthaltsraum gibt, dann kann außerdem der USB Anschluss des Fernsehers zum laden von Smartphones genutzt werden.
  5. Stirnlampe dabei haben. Nicht jedes Bett hat ein eigenes Licht und so könnt ihr problemlos noch nachts den Backpack durchsuchen oder Reisetagebuch schreiben.
  6. Ohrenstöpsel und Schlafmaske gehören zur Grundausstattung. So kann man selbst im 16er Doorm in Ruhe schlafen.

Ihr habt noch mehr Tipps für das Leben im Hostel? Dann ab damit in die Kommentare!

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Eine Antwort zu “21 Tipps für das Leben im Hostel”

  1. SArah sagt:

    Super Blog 🙂
    Ich persönlich schlafe lieber auf dem oberen Bett , damit niemand an mir vorbeiläuft wenn man schläft 😉
    Liebe Grüße
    Sarah

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