Halloween in New York City

In einem Monat ist Halloween! Inzwischen kann man das Gruselfest zwar auch bei uns in Europa feiern, aber in den USA, dem Heimatland von Halloween, macht es eindeutig mehr Spaß. Warum also nicht noch schnell einen Flug nach New York buchen, sich ein gruseliges Kostüm besorgen oder basteln und auf einer Party oder Parade original-amerikanisch Halloween feiern?

Halloween in New York
Die New Yorker lieben Halloween und machen sich schon jetzt bereit für Schrecken und Nervenkitzel, für Geister und Spuk, für Kürbisse und Paraden. Sogar Hunde bekommen ein Kostüm angezogen! „Jeder der fünf Stadtteile feiert Halloween auf seine Weise, von Paraden über Spukhäuser bis hin zu Sondertarifen für Hotelübernachtungen“, sagt George Fertitta, CEO von NYC & Company. Hier ein paar Reisetipps, was ihr Ende Oktober in New York unternehmen könntet! Schon jetzt unbedingt auswendig lernen: „Trick or treat, smell my feet, give me something good to eat. If you don’t, I don’t care, I’ll pull down your underwear.“

Village Halloween Parade

Visitors enjoy a costume and puppet parade at BBG’s Ghouls and Gourds Halloween celebration. Photo by Jason Gardner, courtesy BBG.

Visitors enjoy a costume and puppet parade at BBG’s Ghouls and Gourds Halloween celebration. Photo by Jason Gardner, courtesy BBG.

Meine Kollegin Maraike hat den Halloween-Wahnsinn in New York schon selbst erlebt und möchte Euch noch ein paar Reisetipps geben:

1. Don’t hesitate: Nicht überlegen! Hinfliegen! Halloween in New York ist ein Spektakel der Extraklasse, das man einfach nicht verpassen sollte.

2. Don’t forget: Ihr braucht natürlich unbedingt ein Kostüm – ohne fühlt man sich unter den vielen verkleideten Menschen einfach merkwürdig! Aber keine Panik: New York Costumes (104 4th Avenue) bietet eine unglaublich riesige Auswahl an ausgefallenen Kostümen, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei – Gespenst, Kettensägermörder, Skelett,… allerdings läuft man auf einer Party natürlich trotzdem Gefahr einem zweiten, dritten oder vierten Gast in selber Kostümierung zu begegnen. Also vielleicht seid ihr doch lieber selbst kreativ – hauptsache es ist schön gruselig!

Hauptsache es gruselt!

3. Don’t miss: Village Halloween Parade. Hier tummeln sich tausende Besucher und Akteure – einfach eine gigantische Party auf den sonst von Autos überquellenden Strassen New Yorks. Die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand. Die Parade ist mein absoluter Favorit für den frühen Abend und dann kann’s weiter gehen auf eine der angesagten Halloween-Parties der Stadt – vielleicht könnt ihr Euch ja auch auf Heidi Klums sagenumwobene Promi-Party schleichen.

Foto „Grim Reaper“ von Rob Boudon via flickr.com
Foto „Halloween Parade“ von Herkie via flickr.com
Teaserfoto „Halloween 2006“ von Mr. 119th Street via flickr.com

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Jobs bei STA Travel oder: Die etwas andere Stellenanzeige

Es ist kein Geheimnis, dass STA Travel kräftig expandiert – seit Mitte 2009 haben wir in Deutschland zahlreiche neue Reisebüros eröffnet und auch in den kommenden Jahren haben wir viel vor! So eine Expansion bedeutet für die Personalabteilung, ständig auf der Suche nach neuen Kollegen zu sein. Momentan suchen wir zum Beispiel Reiseverkehrsleute in Aachen, Regensburg, München, Freiburg, Tübingen, Mannheim, Potsdam, Hamburg und Trier. Unsere freien Stellen findet ihr hier:

So eine Stellenanzeige kann natürlich nur begrenzt etwas darüber aussagen, was einen Bewerber in seinem neuen Job bei STA Travel erwartet. Die persönlichen Erfahrungen von STA Travel Mitarbeitern sind da schon aussagekräftiger! Darum haben wir ein paar von ihnen gebeten, mal eine andere Art der Stellenanzeige zu verfassen (um Verwirrungen vorzubeugen: es handelt es sich bei den drei Beispielen natürlich nicht um „echte“ Kleinanzeigen!)!

Bevor wir ein neues STA Travel Reisebüro eröffnen können, brauchen wir in der jeweiligen Stadt neue Mitarbeiter. Katrin ist verantwortlich für den erfolgreichen Start neuer Shops und weiß genau, was einen Bewerber in einer ganz neuen Filiale für ein Arbeitsumfeld erwartet.

Katrin

Katrin, warum macht es so viel Spaß, an einem ganz neuen Standort zu arbeiten?
Ich habe bisher in zwei neueröffneten STA Travel Shops gearbeitet und fand es immer besonders schön, Teil von etwas Neuem zu sein und den Shop vom ersten Moment an mitzugestalten; zu erleben, dass er langsam seinen eigenen Charakter erhält, das Kollegen zu einem Team zusammenwachsen und wir von Kunden das erste positive Feedback bekommen!

Welche Herausforderungen gibt es in einer neuen Filiale?
Ein neuer Standort ist natürlich auch immer ein Weg ins Ungewisse – wie wird der Shop aussehen, was für ein Team entsteht, wird der Shop gut von den Kunden angenommen? Oft steht und fällt alles mit den richtigen Mitarbeitern! Ist ein Team engagiert und motiviert, kommt der Erfolg und somit weitere Motivation meist ganz von selbst. Alle neuen Kollegen bekommen von uns zum Start die beste Unterstützung. Durch eine praktische Einarbeitung in bestehenden Shops und ergänzende Seminare und Trainings bereiten wir alle Kollegen auf die Arbeit im neuen Shop bestens vor, so dass wir mit den Kollegen zusammen die Grundlage für langfristigen Erfolg schaffen.

Welche Eigenschaften sollte jemand mitbringen, der sich in einer neuen Filiale bewirbt?
Wichtig ist neben Disziplin und Engagement auch Geduld. Neue Mitarbeiter brauchen natürlich eine gewisse Zeit um fit zu sein, immerhin gibt es viel zu lernen. Und gerade in einer neuen Filiale, fangen meist mehrere „Newhire“ an und die haben natürlich viele Fragen. Die „alten Hasen“, die zur Einarbeitung in die Filiale kommen, stehen jedoch mit Rat und Tat zur Seite, um das neue Team schnell startklar zu bekommen! Darüber hinaus lässt STA Travel die neuen Kollegen nicht allein, wie wir euch oben beschrieben haben.

Natürlich suchen wir auch für bestehende Filialen zum weiteren Ausbau unserer Teams regelmäßig neue Mitarbeiter, die zu STA Travel und zu den bestehenden Teams passen – und die haben oft ihre ganz eigene Vorstellung, wie der oder die Neue sein sollte:

Claudia, Anna und Philipp aus dem STA Travel Reisebüro in Tübingen – was für ein Typ würde gut zu euch passen?
Also Anna hätte ja am liebsten einen hübschen Italiener, sie befürchtet allerdings, dass die Arbeit dann zu kurz kommen könnte (und Philipp befürchtet, dass ER dann zu kurz kommt)! Darum haben wir uns jetzt mal auf folgendes geeinigt: Jemand der nicht nur seinen Job gut macht, sondern auch hinter dem Auftreten und Produkten von STA Travel steht, der ein Gespür für die Wünsche (und Nöte) unserer zumeist jungen Kunden hat und bei alldem dennoch seinen eigenen Charakter und Stil mit einfließen lässt! Kurz gesagt: Individuell aber dennoch Teamplayer, locker, aufgeschlossen und mit zielorientiertem Vorgehen.

Das könnte dein Arbeitsplatz in Tübingen sein!

Bewerber, die sich auf eine Führungsposition (z.B. Reisebüroleitung) bewerben, haben oft viele Fragen: Was erwartet mich in dem Job? Welche Eigenschaften muss ich mitbringen? Was für ein Team werde ich leiten? Ines aus Berlin weiß Antworten auf diese Fragen. Sie arbeitet seit Oktober 2006 bei STA Travel – zunächst als Reiseverkehrskauffrau und dann als stellvertretende Büroleiterin. Im März 2009 hat sie die Büroleitung und damit die Verantwortung für ein vierköpfiges Team übernommen.

Ines

Ines, was gefällt dir an deinem Job bei STA Travel?
Ich finde es besonders toll, dass man als Büroleiterin vollwertig in den Verkauf integriert ist und somit immer ein Ohr am Kunden hat, um einerseits von neuen Trends zu erfahren und andererseits Rückmeldungen zu unseren Produkten zu bekommen. Mir gefällt besonders, dass sich alle bei STA Travel duzen und es kurze Entscheidungswege gibt.

Was gehört zum Aufgabengebiet der Reisebüroleitung?
Zu meinem Aufgabengebiet zählt neben dem Verkauf auch die fachliche, personelle und wirtschaftliche Verantwortung für die Filiale. Dazu gehört die Kontrolle über die Erreichung und Einhaltung der Budgets genauso wie die Knüpfung neuer Kontakte und die Motivation der Mitarbeiter. Klar steht dabei immer das Team im Vordergrund, denn wir können nur gemeinsam richtig erfolgreich sein!

Was für Eigenschaften sollte ein Bewerber mitbringen, der gerne eine Büroleitung übernehmen möchte?
Grundsätzlich sollten Bewerber Teamplayer und Neuem gegenüber aufgeschlossen sein, viel Engagement und Eigeninitiative zeigen und vor allem Spaß am Verkauf haben. Die Anforderungen an jeden Mitarbeiter sind hoch. Qualität steht im Vordergrund und STA Travel fördert jeden Mitarbeiter durch Seminare und Trainings, so dass jeder Kollege gut vorbereitet seinen Job machen kann. Zudem gibt es regelmäßige Verkaufswettbewerbe oder FAM Trips und wir werden über einen persönlichen Bonus direkt am Erfolg von STA Travel beteiligt.

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Urlaubsziele inspiriert vom „Tag des Kaffees“

Heute ist Tag des Kaffees. Für uns ein schöner Anlass, eine kurze Geschichte des Kaffees zu erzählen und ein paar der darin vorkommenden Regionen als Urlaubsziele vorzustellen.

Äthiopien – Ursprung des Kaffees
Es wird angenommen, dass der Kaffee in  Äthiopien seinen Ursprung hat. Eine Legende besagt, dass im 3. Jahrhundert Hirten in der äthiopischen Region Kaffa beobachteten, wie ein Teil ihrer Ziegen von einem Strauch roten Kirschen  fraßen und dann bis spät die Nacht umhersprangen, während der andere Teil der Herde müde herumstand. Die belebende Wirkung von Kaffee war entdeckt! Zum Genussmittel war es jedoch noch ein langer Weg…

A coffee farmer (Quelle: USAID: Sub-Saharan Africa Picture Library)

Kaffeeanbau in Äthiopien (Quelle: USAID: Sub-Saharan Africa Picture Library)

Arabien – der erste Kaffee-Export
Es wird vermutet, dass Sklavenhändler den Kaffee dann irgendwann von Äthiopien nach Arabien brachten. Richtig beliebt wurde er Mitte des 15. Jahrhunderts, als man erstmals auf die Idee kam, die Bohnen zu rösten – das Getränk schmeckte so richtig gut! Die arabischen Bauern begannen darum, fleißig Kaffee anzupflanzen und zu verkaufen. Die kommerzielle Kultivierung von Kaffee war geboren. Handelszentrum war übrigens die Hafenstadt Mocha – auch Mokka genannt (heute al-Mukha im Jemen).

Europa – die Kaffeehauskultur wird geboren
Die ersten Schiffsladungen mit Kaffeebohnensäcken kamen nach Europa und schon bald war Kaffee überall enorm beliebt – zumindest bei denen, die ihn sich leisten konnten. Klar, dass es nicht lange dauerte, bis Lokale eröffnet wurden, in denen man öffentlich Kaffee trinken konnte. Besonders in Österreich, Frankreich, Deutschland, Holland und England liefen diese Kaffeehäuser so gut, dass sich die Händler in Arabien zufrieden die Hände rieben.

Java – kopje koffie?
Mit der Zeit fanden Setzlinge der Kaffeebohne ihren Weg auch in Länder wie Ägypten, Syrien und die Türkei. Im 17. Jahrhundert legten die Holländer auf Java die ersten Kaffeeplantagen an, woraufhin auch die Briten und Franzosen nachzogen und Kaffee auch in ihren Kolonien kultivierten. Kaffee von der indonesischen Insel Java ist übrigens sehr beliebt – das Klima direkt am Äquator und die stetigen Regenzeiten führen dazu, dass Kaffee aus Java eine exzellente Kaffeequalität hat.

Lateinamerika – die Nachzügler
Die Kaffeebohne erreichte Lateinamerika erst im 18. Jahrhundert. Und da sich die Gegend schnell als ideales Anbaugebiet entpuppte, wurden ohne zu Zögern riesige Plantagen angelegt. Wen wundert’s, dass Kaffee mit Hilfe Lateinamerikas bereits Ende des 18. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten Exportgüter auf der ganzen Welt geworden war?

So, jetzt bin ich gespannt auf eure Meinung: Woher kommt eigentlich der leckerste Kaffee der Welt?

Foto „We meet in the local coffee shop“ von Mike Licht, NotionsCapital.com via flickr
Foto vom Kaffeehaus „Sonntag / Ritter“ von pokpok via flickr
Foto „Java Coffee“ von nicmcphee via flickr
Foto Kaffebohnen „Caranavi_coffe1_lo“ von Neil Palmer (CIAT) via flickr

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Unterwegs auf dem Inca Trail

Exklusive und unberührte Orte reizen mich. Trotzdem folge ich manchmal dem Massentourismus, da auch dieser mir Destinationen zeigt, welche ihren Reiz – dank der Einmaligkeit und dem anhaftenden Mythos – nie verlieren werden. Zum Beispiel der Inca Trail in Peru.

Einst ein Pilgerweg der Inkas im 15. Jahrhundert, ist der Inca Trail heutzutage eine der berühmtesten Wanderungen der Welt. Und diese hat es durchaus in sich: Die rund 42 Kilometer führen in knapp vier Tagen zur Inkastadt Machu Picchu, durch subtropische Wälder, entlang alter Inkaruinen und über mehrere Andenpässe.
Ein walk of life. Im November 2009 war’s für mich soweit.


Da mein Spanisch nicht über eine einfache Bierbestellung hinaus reicht, schliesse ich mich für meine ganze Südamerika-Reise einer internationalen Reisegruppe an – von Lima nach Buenos Aires. Teil dieser Reise ist der Inca Trail. Für uns alle ein Höhepunkt.

Entsprechend werden wir von unseren peruanischen Reiseleitern darauf vorbereitet. Während der zweitägigen Akklimatisation in Cusco auf 3400m Höhe erfahren wir sowohl die Mythen und Geheimnisse der Inkas, als auch viele praktische Details. Eines davon macht uns alle sofort zu schaffen: Neben unseren zwei Reiseleitern werden uns zwei Köche und 22 Träger begleiten. Diese Träger werden aber nur 6kg pro Person zum Machu Picchu tragen. Den Rest unseres Gepäcks müssen wir entweder selber schleppen oder in Cusco lassen. Das erfordert genaue Planung, speziell da nun Ende November die Regenzeit begonnen hat. Mein Zimmergenosse Craig und ich beschliessen, die Körperpflege in den kommenden Tagen auf ein Minimum zu beschränken und setzen auf gute Regenkleidung.

Eine Art Zollhäuschen in der Nähe von Ollantaytambo markiert den offiziellen Beginn des Inca Trails. Nicht jeder darf hier frei herumlaufen, die peruanische Regierung reguliert den Tourismus indem sie die Anzahl der Bewilligungen für den Inca Trail beschränkt. Sehr sorgfältig wird also meine Bewilligung mit meinen Reisepassdaten verglichen. Nach einigen Minuten bin ich um einen Stempel im Pass und einen Ratschlag reicher: “Don’t get sick!“

Die ersten Kilometer sind unspektakulär. In der warmen Morgensonne laufen wir gemütlich den Rio Urubamba entlang. Unser Chefguide Eduardo läuft voraus, der andere Guide Livan ist am Schluss unserer 15-köpfigen Gruppe. Die Träger mit unseren 6 Kilos und der Campingausrüstung sind schon meilenweit voraus. Manchmal halten wir an und Eduardo erklärt uns die Flora und Fauna. Und die Wetterlage. „Guys, there will be rain in 20 minutes“. Ich glaube ihm das sofort. Als es kurze Zeit später zu nieseln beginnt, weiss ich, dass wir es hier mit absoluten Profis zu tun haben. Beruhigt laufe ich durch den Nieselregen weiter. Vielleicht kann ich es mir doch erlauben, krank zu werden.


Die Ruinen von Patallacta sehe ich nur durch dünne Nebelschwaden hindurch, trotzdem ist die Aussicht gewaltig.
Der Regen lässt nach, und nach einem kurzen Abstieg ins Wayllabamba-Tal gelangen wir zu unserem Mittagsrastplatz. Klatschend werden wir von unseren 22 Trägern empfangen, dabei sind wir gerade mal knapp drei Stunden gelaufen. Meine Verwunderung ist aber noch grösser, als uns kurze Zeit später das zweiköpfige Kochteam zu Tisch bittet. Natürlich im mitgeschleppten Zelt an einem sauber gedeckten Tisch. Die warme Nudelsuppe und der Salat schmecken köstlich. Nicht so der Coca Tee. Diesen trinke ich nun schon seit Tagen, um gegen die Höhenkrankheit anzukämpfen. Bisher allerdings vergebens.

Kurz vor 15 Uhr erreichen wir unseren ersten Lagerplatz, Wayllabamba. Erneut werden wir von unseren Trägern klatschend empfangen. Eduardo stellt jeden einzelnen von uns den Trägern und Köchen vor. Eine schöne Geste, immerhin machen wir diese Wanderung gemeinsam. Alle Zelte sind bereits aufgebaut, sogar ein kleines Wännchen mit warmem Wasser steht vor jedem Zelt. Also doch Körperpflege. Ich ziehe meine Schuhe aus und stecke die Füsse ins warme Wasser. Livan bringt uns Bier. „Guys, dinner at 6.“

Zwischen Gemüsesuppe und Kartoffelgratin erklärt uns Eduardo den nächsten Tag. „Guys, it will be tough!“ Wir haben die Wahl, früh oder spät aufzustehen. Eduardo empfiehlt uns die Morgenschicht, wegen des Wetters. Alle erklären sich sofort einverstanden. Beim Coca Tee gibt uns Livan noch die letzten Tipps für eine warme Nacht. Inzwischen ist es draussen knapp 10 Grad und stockdunkel. Im Zelt herrscht aber Zimmertemperatur, im Schlafsack ist es dann sogar ungemütlich heiss. Kurz nach 20 Uhr bin ich im Tiefschlaf.

Eduardo weckt uns in aller Herrgottsfrühe. Wieder steht ein Wännchen mit warmen Wasser vor dem Zelt. Besser als jedes Hostel, denke ich mir während ich die Anden angähne. Das Panorama ist gewaltig: Die schneebedeckten Berge vor mir glänzen in herrlichster Morgensonne.

Als wir nach dem Frühstück aufbrechen, sind die meisten Träger schon längst losmarschiert. Sie müssen ja vor uns am nächsten Lagerplatz sein, um alles zeitig aufzubauen. Aber das wird heute kein Problem sein: Der Andenpass Warmiwañusqa auf einer Höhe von 4200 Meter liegt vor uns. Unser Lagerplatz liegt auf knapp 2800 m Höhe. Eduardo und Livan erklären uns den Weg. Einfach dort hinauf, jeder in seinem Tempo. Während des Aufstiegs sind beide Guides heute am Schluss der Gruppe. Es soll ja niemand zurückgelassen werden.

Der Aufstieg zum Warmiwañusqa-Pass ist wunderschön, und gleichzeitig brutal. Die Gruppe hat sich schnell aufgeteilt, die meisten quälen sich alleine hoch. Mit jedem gewonnenen Meter wird die Aussicht auf die Andengipfel schöner, der Kampf mit der dünnen Luft und der sengenden Sonne aber schlimmer. Am Wegrand verkaufen Einheimische Süssigkeiten und Getränke. Je höher, desto teurer werden diese willkommenen Pausensnacks.

Der Warmiwañusqa-Pass will nicht näher rücken. Bei einer Höhe von 3500 Meter habe ich bereits zwei T-Shirs verschwitzt. Etliche Träger rennen an mir vorbei den Berg hinauf, ich beginne zu kämpfen. Auf der Höhe von 3800 Meter liegt der Coca Cola-Preis bei knapp 10 US-Dollar. Das Getränk ist aber jeden Rappen wert. Bei 3900 Meter wundere ich mich, wieso die Inkas so hohe Steintreppen gebaut haben. Für einen grossen Tritt reicht meine Kraft nicht, für zwei Tritte sind die Stufen zu klein. Die dünne Luft beschert mir rasendes Kopfweh, die Sonne brennt gnadenlos auf mich hinunter. Auf vier Schritte kommt bereits eine kurze Pause. Bei 4000 Meter überhole ich Emily aus Südengland. „Come on, let’s do that together,“ versuche ich sie zu ermuntern. „No, I want to go home.“ Ich eigentlich auch. Kurz später höre ich hinter mir das Keuchen eines unseren Trägers. Auch er scheint am Ende der Kräfte, lächelt mich aber trotzdem fröhlich an. „You are very fast, Señor.“ Etwas irritiert bleibe ich mit meinem kleinen Rucksäckchen stehen und schaue ihm nach. Er rennt hier in peruanischen Flip-Flop’s mit immerhin 20kg den Berg hoch. Kurz vor dem Pass ist mein Schritt/Pause-Verhältnis bei 1:1 angekommen. Die Stufen sind unerträglich hoch, jeder Schritt wird zur Qual. Fünf Stufen vor der Passhöhe bin ich dann soweit, dass ich aufgeben möchte. Aber wenigstens noch ein Foto, sage ich mir.

Inca Trail

Blick auf die Inkastadt Machu Picchu

Beim Abstieg zum Lagerplatz beginnt es wieder zu regnen. Die Aussicht ist trotzdem einmalig, anstatt schneebedeckte Berge liegt vor mir nun der Nebelwald von Paqaymayu. Das subtropische Klima dieses Tales bringt trotz der eisigen Höhe warme Luft bis weit hinauf zum Pass. Am frühen Nachmittag komme ich im strömenden Regen beim Lagerplatz an. Der Koch reicht mir eine Tasse warmen Coca Tees, zum ersten Mal geniesse ich diesen Geschmack. Kurz vor dem Abendessen kommen die Guides mit den letzten der Gruppe beim Lagerplatz an. Alle haben es geschafft, auch Emily.

Beim Abendessen haben alle etwas zu beklagen: Entweder Sonnenbrand oder Kopfweh. Oder beides, wie bei mir. Trotzdem ist die Stimmung ausgezeichnet. Es ist noch hell draussen, als ich mich todmüde in meinen Schlafsack verkrieche. Der Regen trommelt leise aufs Zeltdach.

Als ich am nächsten Morgen erwache, hat der Regen aufgehört. Weisse Nebelschwaden liegen über dem Nebelwald von Paqaymayu. Es ist eiskalt. Livan kommt vorbei mit einem Korb voller Cocablätter, gegen mein Kopfweh. Ich lehne dankend ab, bin aber gerührt über seine Aufmerksamkeit.

Nach dem Frühstück wartet ein weiterer Andenpass auf uns: Der Abra Runkurakay mit seinen gleichnamigen Ruinen liegt auf einer Höhe von knapp 4000 m. Also ein relativ kurzer Aufstieg. Die Sicht ist zu dieser frühen Morgenstunde noch etwas nebelverhangen, aber Eduardo macht uns Mut mit seiner positiven Wetterprognose. Und tatsächlich, kurz vor der Passhöhe tritt die Sonne durch den Morgennebel hindurch. Was nun folgt rechtfertigt sämtliche Strapazen des Vortags. Der Inca Trail zeigt sich von seiner schönsten Seite: Von den Sayacmarca-Ruinen in karger Steinwüste hinab in die üppige Vegetation des Nebelwaldes, weiter über verschiedene kleine Passhöhen, entlang steil abfallenden Berggraten, vorbei an wunderschön erhaltenen Inkaruinen. Und alles mit schönster Aussicht auf die schneebedeckten Andengipfel und die westlichen Ausläufer des Amazonas. Ein wundeschöner, überaus gemütlicher Spaziergang über Tausende von Steintreppen. Heute passen sie auch mir.

Der Tag endet beim Lagerplatz Wiñaywayna, ein schön angelegter Terrassenfeldbau der Inkas. Mein Kopfweh ist verflogen, die Vorfreude auf die letzte Etappe zum Machu Picchu ist riesig. Livan zeigt uns den Weg zu den heissen Duschen und dem kalten Bier. Wir sind fast schon zurück in der Zivilisation. Nach dem Abendessen verabschieden wir uns von unseren Trägern und Köchen. Stephanie aus Schottland kann etwas Spanisch und übersetzt unsere gemeinsam geschriebene Dankesrede. Die Begeisterung der Peruaner ist rührend. Auch wenn sie viele Gruppen auf dem Inca Trail begleiteten, war ihre Freude an der Arbeit doch jederzeit erkennbar. Das beeindruckte mich.

Der letzte Tag beginnt bei absoluter Dunkelheit um 3 Uhr morgens. Unsere Gruppe möchte möglichst früh am Inti Punko, dem Sonnentor, sein, um den Sonnenaufgang über Machu Picchu zu erleben. Da aber erst um 5 Uhr der Ausgang vom Lagerplatz Wiñaywayna geöffnet wird, müssen wir uns noch etwas gedulden. Es nieselt wieder leicht, ich bin todmüde, aber schon ordentlich nervös. Die letzten Kilometer auf dem Inca Trail laufen alle zügig, nach knapp einer Stunde führen die letzten Steintreppen zum Inti Punko hinauf. Helen aus Norwegen und ich stehen als erste beim Sonnentor, doch es ist bereits hell und dicke Nebelschwaden verhüllen die Sicht. Wir rätseln wo die Inkastadt sein könnte, als plötzlich ein Wind aufkommt und die Nebeldecke unter uns über den Bergkamm schiebt. Sprachlos stehen wir beide da und betrachten dieses Weltwunder. Auch ohne dramatischem Sonnenaufgang, dieser Blick zum Machu Picchu ist unglaublich eindrücklich!

Den ganzen Morgen laufe ich durch die Ruinen von Machu Picchu hindurch. Die Stadt ist wunderschön gelegen, die Ruinen in erstaunlich gutem Zustand. Viele davon bergen Mythen, andere wiederum glänzen durch spektakuläre Funktionen. Eine geheimnisvolle Stadt, deren eigentlicher Zweck bis heute unklar ist.
Das offizielle Ende des Inca Trails ist aber nicht Machu Picchu, sondern der zuckerhutförmige Berg Huayna Picchu, welcher auf den meisten Fotos von Machu Picchu im Hintergrund zu sehen ist. Obwohl es inzwischen wieder in Strömen regnet, klettere ich die steilen Steintreppen zum Huayna Picchu hinauf. Dicke Nebelschwaden verhüllen aber den Machu Picchu. Diese Aussicht werde ich mir aufsparen für’s nächste Mal.

Wenn dich Tobias mit seinem eindrucksvollen Erlebnisbericht über den Inca Trail angesteckt hat, schau dir gleich unsere Inca Trail Erlebnisreisen auf unsere Schweizer Webseite an.

Noch viele weitere Reisen findest du in unserem Lateinamerika-Katalog.

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20 Tipps für Tauchanfänger (und solche, die es werden wollen)

Glaubt ihr nicht auch, dass in jedem Menschen die Sehnsucht nach Abenteuer  schlummert? Das wir alle ab und zu ein bisschen Nervenkitzel brauchen? Manche geben sich dieser Abenteuerlust einfach hin, kaufen ein Round-the-World-Ticket oder springen mit dem Bungee-Seil von einer Brücke, andere sind da zögerlicher und brauchen erst einen Impuls oder die Motivation in einer Gruppe. Manchmal helfen den Zögerlichen auch die Erfahrungen anderer oder Antworten auf ihre offene Fragen – denn in vielen Fällen ist es das Unbekannte, das uns Angst macht und uns vor den Abenteuern unseres Lebens zurückhält.

Tauchen ist eines dieser Abenteuer
Für viele Menschen ist es ein großer Traum, das Abenteuer Tauchen zu erleben; die Unterwasserwelt in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit schwerelos zu entdecken. Aber der Gedanke, tatsächlich einen Tauchkurs zu buchen, löst dann doch Nervosität aus. Kein Wunder! Unter Wasser zu atmen ist für den Menschen ja auch nicht unbedingt natürlich… Da wir von STA Travel dafür bekannt sind, dass wir die Welt gern in all ihren Facetten erleben (also auch Unterwasser) und selten ein Abenteuer scheuen, möchten wir euch mit ein paar Tipps die Angst vor dem ersten Abtauchen nehmen!

Wir haben mit Tauchexperten und -schülern unseres Reisepartners Pro Dive Cairns gesprochen und sie gebeten, für das STA Travel Blog ihre besten Tipps für Tauchanfänger zusammenzustellen. Pro Dive Cairns führt seit fast 30 Jahren Tauchkurse am Great Barrier Reef durch und hat schon viele STA Traveller sicher zur PADI Open Water Zertifikat verholfen.  Die folgenden 20 Antworten sollen dir ein besseres Gefühl dafür geben, was dich bei deinem ersten Tauchkurs erwartet, worauf du bei der Auswahl einer geeigneten Tauchschule und deines Tauch-Equipments achten solltest und wie du dich am besten vorbereiten kannst.

Vor dem Tauchkurs

1. Nimm dir Zeit, einen guten Anbieter und den passenden Kurs zu recherchieren. Entscheide dich für eine Tauchschule, die in Sachen Sicherheit und Professionalität einen guten Ruf hat.

2. Die Wahl des Tauchgebiets ist ebenfalls wichtig – das Great Barrier Reef ist super geeignet für Anfänger. Dort erwartet dich eine sehr angenehme Wassertemperatur, klare Sicht und spektakuläre Tauchgebiete (auch in flacherem Wasser).

3. Für Tauchanfänger sind Liveaboard-Trips und -Kurse eine gute Wahl, weil sie in wenigen Tagen viele Tauchgänge (und somit mehr Übung) ermöglichen und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Außerdem macht der gemeinsame Aufenthalt an Bord in der Gruppe enorm viel Spaß!

4. Lerne am besten in der Gruppe tauchen – wenn jeder auf dem gleichen Kenntnisstand ist, macht der Kurs einfach viel mehr Spaß.

5. Achte bei der Wahl der Tauchschule auf die Größe der Gruppen! Sie sollten nicht zu groß sein (<8 ist perfekt).

6. PackeMedikamente gegen Übelkeit ein. Auf der Bootsfahrt raus aufs Meer ist schon so manchem Tauchanfänger schlecht geworden.

7. Tauchen lernen macht noch mehr Spaß, wenn du dir nette und gut aussehende Tauchlehrer aussuchst! 🙂

8. Leg dir eine gute Taucherbrille und Schnorchel zu. Du wirst diese Investition unter Wasser sehr zu schätzen wissen. Eine gut sitzende Taucherbrille lässt einfach weniger Wasser durch.

9. Vor dem ersten Gebrauch solltest du die neue Taucherbrille entnebeln oder mit Zahnpasta einreiben, trocknen lassen und gründlich ausspülen – dann beschlägt sie nicht.

10. Den Abend vor dem Tauchkurs keinen Alkohol trinken – es gibt nichts schlimmeres, als bei etwas unruhiger See auf dem Boot seekrank zu werden.

11. Nimm dir ein Buch oder deinen iPod mit. Nichts ist entspannender als auf dem Sonnendeck zu liegen und zwischen Tauchgängen und Mahlzeiten zu lesen oder Musik zu hören.

Während des Tauchkurses:

12. Es ist normal, dass du vor dem ersten Tauchgang Angst hast. Überwinde deine Ängste – es lohnt sich! Wenn du erst einmal unter Wasser bist, vergisst du deine Nervosität. Denn dieses Erlebnis ist einfach atemberaubend!

13. Höre den Tauchlehrern immer genau zu und folge ihren Anweisungen – sie wissen genau wovon sie reden.

14. Es ist wichtig, dass du dich mit deinem „Dive Buddy“ wohlfühlst. Wenn du dich mit ihm nicht wohlfühlst, sag deinem Tauchlehrer Bescheid. Alternative: Mit einem Freund zum Tauchkurs anmelden!

15. Lerne die Basics im Pool und mach deinen ersten richtigen Tauchgang am besten in einem warmen, klaren Tauchgebiet.

16. Tauchen ist kein Wettrennen! Genieße die herrliche Unterwasserlandschaft und geh das Tauchen langsam an. Gib dir etwas Zeit, dich an das Atmen und Bewegen unter Wasser zu gewöhnen.

17. Trinke zwischendurch viel Wasser – Tauchen ist Sport.

18. Nicht den Atem anhalten! Immer daran denken, unter Wasser entspannt zu bleiben und gleichmäßig zu atmen. Das hilft, den Sauerstoff nicht zu schnell zu verbrauchen. Übung macht den Meister: Jeder Atemzug unter Wasser wird dir ein bisschen leichter fallen als der vorherige.

Nach dem Tauchkurs:

19. Übe das Tauchen auch nach dem Kurs, wenn das Gelernte noch frisch ist.

20. Denk daran, dass du 24 Stunden nach dem Tauchen nicht fliegen darfst!

Der allerwichtigste Tipp: Freu dich auf deinen Tauchkurs! Denn er öffnet dir die Tür zu einem der aufregendsten und unvergesslichsten Abenteuer, die unsere Erde zu bieten hat!

Die Great Barrier Reef Tauchkurse von Pro Dive Cairns findest du auf statravel.de und statravel.at – User-Bewertungen der Tauchkurse findest du bei TripAdvisor.

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Netzfund: Toy Traveling

Ich habe heute eine sehr witzige Geschäftsidee im Netz entdeckt. Die Reiseagentur Toy Traveling schickt dein Lieblingsstofftier auf große Entdeckungsreise durch Prag. Du bekommst täglich Erlebnisberichte per E-Mail, kannst deinem Stofftier sogar eine Massage oder Aromatherapie buchen, erhältst ein Reisezertifikat und vor allem viele Bilder deines kleinen Freundes vor der Kulisse toller Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Seit 2009 bietet Toy Traveling diese besonderen Reisen an. Zwischen 90 und 150 EUR kostet das Vergnügen. Vielleicht werden ja bald noch weitere Städte angeboten?! Ich kann mir meine Stofftiere auch gut in der Engelsburg in Rom, vor einem Gaudi-Bauwerk in Barcelona oder dem Eiffelturm in Paris vorstellen.

Das Beste: dein Stofftier bringt sogar ein Souvenir aus Prag mit!

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STA Travels erste Pizzaoffensive in Deutschland

STA Travel Geschenke für alle Pizza-Esser!
Weil wir Italien lieben? Auch! Weil wir Pizza mögen? Aber ja! Weil wir eine witzige Marketingidee hatten? Erst recht!

Das System ist einfach: Jeder, der sich im September 2010 eine Pizza bei einem von 33 ausgewählten Pizza-Lieferdiensten in Deutschland bestellt, bekommt seine Pizza in einem außergewöhnlichen Karton von STA Travel: knallblau mit einer stilisierten Pizza und einer Salami-Weltkarte. Dazu gibt’s einen Gutschein für eine coole Tasche, die man sich im STA Travel Reisebüro abholen kann.

Wieso, weshalb, warum und wie lief das überhaupt ab?
Die Idee dahinter ist, die Kundenfrequenz in unseren STA Travel Reisebüros auf originelle und sympathische Art und Weise zu erhöhen. Also haben wir einen zentralen Pizzakartonhersteller in Deutschland kontaktiert und haben mit ihm Preise verhandelt, Mindestliefermengen diskutiert, Layoutvorgaben und Logistikanforderungen besprochen. Gleichzeitig brieften wir unsere Grafikagentur für die Erstellung eines auffallenden und passenden Layouts. Nach insgesamt ca. 20 Telefonaten und ca. 15 E-Mails haben wir schließlich 33.000 Pizzakartons mit unserem Layout bedruckt und damit 33 Pizza-Lieferdienste in unseren deutschen Filial-Städten beliefern lassen. Vorteil für den Pizza-Lieferdienst: Er muss diese Kartons nicht zahlen, da wir mit unserem Aufdruck die kompletten Kosten für die Produktion übernommen haben. Vorteil für uns: Wir erreichen potentielle Kunden in einem werbefreien Umfeld, nämlich zu Hause, auf der Arbeit, in der Studentenbude oder wo man sich sonst eben noch Pizza bestellt. Vorteil für den Pizza-Esser: Er bekommt seine leckere Pizza ausnahmsweise mal nicht in langweiligen weißen Kartons sondern in einem echt schönen, blauen Karton mit einem witzigen Design zu dem es auch noch einen Gutschein für eine coole, sportliche Tasche gibt.

Die Auswahl der Pizza-Lieferdienste läuft über den Kartonhersteller nach einem Clusterverfahren, das Parameter wie „Zuverlässigkeit“, „Kosten und Pizzakartonformate“ und „Corporate Designvorgaben der Pizzakette“ berücksichtigt. Zusätzlich gab es von uns die Vorgabe, dass sich der Shop in der Nähe eines STA Travel Reisebüros befinden soll. Als Endergebnis kamen genau die 33 Lieferdienste raus, die jetzt ihre Pizzen in unseren Kartons ausliefern.

Natürlich haben wir im Headoffice in Frankfurt einen nahegelegenen Lieferdienst getestet… und tatsächlich kam die Pizza in „unseren“ Kartons. Als kleine Motivation für unsere Kollegen in den Reisebüros haben wir zusammen mit der Sales-Abteilung eine für die Shops kostenlose Pizzalieferung organisiert. 1 x Vegetarisch und 1 x Hawaii bzw. einmal Nummer 4 und einmal die Nummer 8 mit allem. Wir sind eben wirklich mehr Reise und weniger Büro.

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Neuseeland – Natur Pur

Dies ist der sechste Blogbeitrag der mehrteiligen Serie über einen FAM-Trip nach Neuseeland mit neun STA Travel Mitarbeitern vom 23. Mai bis 1. Juni 2010. Den vorherigen Beitrag findet ihr hier…

Goodbye Rotorua!
Früh morgens um 7 Uhr (nach einer kurzen Nacht) mussten wir alle fit und ausgeschlafen am Bus erscheinen. Einen kurzen Foto-Stopp legten wir an den faszinierenden Huka-Wasserfällen des Flusses Waikato ein, die man unweit ihres Ursprungs im Lake Taupo bewundern kann. Der Weg von dort aus bis zum Lake Taupo führte uns durch eine traumhafte Landschaft.

Natur Pur
Der Lake Taupo ist mit 660 km² der größte See Neuseelands. Es handelt sich dabei um den Krater eines erloschenen Vulkans. Bekannt ist der See für seinen enormen Forellenreichtum. Nach einer kurzen Pause und einem ausgiebigen Frühstück ging es weiter Richtung Blue Duck Lodge. Die Fahrt vom Lake Taupo zur Farm dauerte ca. 5-6 Stunden, davon sind die letzten 20km Schotterstraße. Vorbei an Schaffarmen, Schluchten und über schmale Brücken ging es in die Abgeschiedenheit einer faszinierenden Landschaft.

Die Blue Duck Lodge liegt im Whanganui-Nationalpark, einem naturbelassenen Gebiet auf der neuseeländischen Nordinsel, und ist umgeben von einer traumhaften Kulisse und tollen Wanderwegen. Reisetipp: Regenjacke bzw. alte Sachen anziehen (mit weißen Schuhen hat man hier enorme Probleme).

Mit einem Gefährt, das einem Quad ähnlich war, wurde uns die Farm und das naheliegende Gelände gezeigt. Unsere Fahrt führte zu dem Retaruke River mit einem kleinen romantischen Wasserfall. Mit einem Kajak ging es entlang des Flusses durch einen schmalen Felsvorsprung. Dieser Ort war die Ruhe selbst, außer Tiergeräuschen war hier nichts zu hören.

Kiwis und Tontauben
Danach ging es durch die Dunkelheit wieder zurück zur Farm, wo ein großartiges Essen auf uns wartete. Hier lernten wir Dan, den Besitzer der Farm kennen, der uns etwas über Tier- und Pflanzenwelt erzählte. Man versucht hier wieder die lokale Flora und Fauna herzustellen. Einige von uns entspannten danach beim Lagerfeuer und der Ruhe der Natur.

Am nächsten Morgen wurden einige von uns durch den Schrei eines Kiwis geweckt. Wir wurden mit einem gigantischen Frühstück mit allen Leckereien, die man sich vorstellen kann, verwöhnt. Nach dem Frühstück ging es ab zum Tontaubenschießen, wo Julia aus Osnabrück alle beeindruckte: Als einzige traf sie alle drei Tauben!

Zum Abschluss gab es noch eine schöne Rundfahrt über die Farm, diesmal bei Tageslicht. Hier konnte man nochmals die atemberaubende Landschaft genießen. Es war so schön, dass ich Tränen in die Augen bekam. Nach dieser Rundfahrt mussten wir leider schweren Herzens die Blue Duck Lodge wieder verlassen.

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Städtereisen: Sightseeing mit dem Fahrrad

Ich finde ja, der September ist die ideale Zeit für eine Städtereise. Nicht zu heiß, nicht zu kalt, nicht zu voll – gerade richtig! Doch wie erkundet man eine Stadt am besten? Lauft ihr gern den ganzen Tag zu Fuß? Oder legt weitere Strecken in der U-Bahn zurück (da sieht man doch während der Fahrt nichts!). Oder steht ihr auf diese Hop-on-Hop-off-Busse? Ich bin Fan dieser tollen, gesunden und umweltschonenden Alternative: Radeln!

„La ville est plus belle à vélo“, finden die Pariser, bei denen schon seit langem ein flexibles Mietradsystem beliebt ist – nicht nur bei Touristen! Seit Ende Juli kann man nun nach einem ganz ähnlichen System auch in London günstig und einfach an 315 Standplätzen Fahrräder mieten und damit auf eigene Faust die Stadt an der Themse entdecken. In New York macht es sehr viel Spaß, eine geführte Tour zu buchen und die Metropole mal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Hier einige Tipps und Links für eure nächste Städtereise – wenn euch weitere einfallen, freue ich mich auf eure Kommentare!

London – the „Boris Bikes“
Die Bikes stehen an 315 Standplätzen in der City und sind für kurze Fahrten gedacht, nicht so sehr für lange Radtouren. Die Access Fee pro Rad liegt bei einem Pfund, die ersten 30 Minuten sind kostenlos. Eine Stunde fahren kostet dann ein Pfund, zwei Stunden kosten 6 Pfund. Auf der Website findet ihr viele hilfreiche Tipps und Routenvorschläge für eine Städtereise in London.

Paris – Vélo + Liberté = Vélib’
Sehr beliebt ist das Pariser Mietradsystem Vélib und die insgesamt 371 km langen Radwege durch Paris. Hier findet ihr ca. 5.000 Räder im Stadtgebiet, die an fest installierten Radständern stehen. Ihr leiht euch das Rad dort aus wo ihr gerade seid, radelt durch die Stadt und gebt es dann an einer anderen Station wieder zurück. Auch hier sind die ersten 30 Minuten gratis. Auf der Website gibt es unter anderen den aktuellen Wetterbericht, aktuelle Aktionen und eine Stationssuche – sehr hilfreich bei der Planung eurer Städtereise nach Paris.



Helsinki – Pitäkää hauskaa!
Auch bei einer Städtereise in die finnische Hauptstadt Helsinki kann man sich mit City Bikes fortbewegen (im Winter nicht so sehr zu empfehlen…). Das tollste daran: Es kostet nichts (nur 2 Euro Pfand – die bekommt man wieder zurück)! Es gibt 26 Radstationen im Stadtgebiet, an denen du ein Rad entleihen und wieder zurückgeben kannst. Wer auf Nummer sicher gehen will, leiht sich zusätzlich noch einen Helm (den gibt’s am Jugendsali at Pohjoisesplanadi 19)

Mailand – La vita è bella
Wer den anstrengenden Autoverkehr Mailands meiden möchte, schwingt sich aufs Rad. Das Leihsystem BikeMi bietet mehrere Möglichkeiten, sich zu registrieren. Denn erst mit einem User Code und einem Passwort (via SMS oder E-Mail) oder einer Jahreskarte stehen einem die Fahrräder zur Verfügung. Auch bei BikeMi sind 30 Minuten radeln kostenlos, danach werden 50 Cent pro halbe Stunde abgerechnet. Achtung: Länger als zwei Stunden dürfen die Fahrräder nicht ausgeliehen werden!

Wien – die Mehlspeisen abtrainieren!
Toll, auch meine Lieblingsstadt Wien hat ein Stadtrad! Man muss sich vor dem ersten Ausleihen online oder am Citybike-Terminal anmelden (kostet einen Euro – der wird einem aber bei der ersten Fahrt gutgeschrieben) und schon geht’s los! Die Räder stehen an Terminals, in die man dann sein Passwort eingibt. Die erste Stunde ist gratis, jede weitere Stunde ist kostenpflichtig (man braucht eine Kreditkarte, eine Maestrokarte oder eine Citybike Tourist Card).

New York – Bike the Big Apple
Kaum vorstellbar, aber auch New York eignet sich super für Fahrradfahrer! Wie wäre es mit einer geführten Runde durch den Central Park, einer gemeinsamen Fahrt durch Brooklyn oder der spannenden Tour „Secret Streets – From High Finance to Hidden Chinatown“? Wer auf seiner Städtereise New York lieber auf eigene Faust erkunden möchte, leiht sich einfach ein Rad und lässt sich von den NYC Bike Maps inspirieren.  So vermeidet man Routen, die nicht für Fahrräder geeignet sind…

Amsterdam – we fietsen!
Keine Frage: Amsterdam ist Europas Fahrradhauptstadt Nr. 1! Hier nutzen täglich 28 Prozent der Einwohner, im Innenstadtbereich sogar 50 Prozent, ihren Drahtesel. Da liegt es nahe, auch auf eine Städtereise Amsterdam auf zwei Rädern zu entdecken. Die besten Räder und geführte Touren gibt es meiner Meinung nach bei Orange Bike.

Berlin – Dogs on wheels
Berlin eignet sich super zum Radfahren! Hier gibt es sogar so manche lustige Geschäftsidee auf zwei Rädern, wie zum Beispiel einen Hotdog-Lieferservice „Dogs on wheels“. Ein Tipp für alle, die sich radelnd auf Spurensuche nach der jüngeren Vergangenheit der Hauptstadt begeben wollen, ist das Buch „Berliner Mauer-Radweg„. Es liefert euch aufschlussreiche Beschreibungen der interessantesten Orte und Gebäude, an denen man so vorbeiradelt.

Leider gibt es nach meinen Informationen momentan noch keinen Stadtrad-Leihservice, aber im Frühjahr haben 300 Berliner das StadtRAD der Bahn testen dürfen. Wir dürfen also hoffen, dass es im nächsten Sommer auch für uns soweit sein wird! Empfehlenswert sind aber auch klassische Radverleiher und Fahrradtour-Anbieter wie die Fahrradstation.

Foto „Central Park in autumn“ cc Ed Yourdon via flickr
Foto „If you can read this you are biking the wrong way“ cc Salim Virji via flickr

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Wie kommen die Kataloge ins Reisebüro?

Jeder kennt sie. Die Sendung mit der Maus.
Heute: Wie kommen die Kataloge ins Reisebüro?
Como os catálogos entram a agência de viagens?
Das war: Portugiesisch.

Im Jahr 2009 hat sich STA Travel dazu entschieden, erstmals eigene Reisekataloge zu produzieren. Da wir ein globales und dynamisches Unternehmen sind und das Wort „Synergien“ nicht googlen müssen, sondern nutzen, kam es zu einer zentralen Lösung. Diese sollte so aussehen, dass ein Team von Kollegen unseres Head Office in London die Inhalte der Kataloge zusammen stellt und das Layout entwirft.
Die einzelnen sogenannten Divisionen wie UK, Australien, Neuseeland, USA sollten dann lediglich ihre Anspassungen vornehmen, sprich z.B. einen GBP-Preis (Britisches Pfund) in einen AUD-Preis (Australische Dollar) verwandeln.

Da in unserer Division (Deutschland, Österreich, Schweiz) die Bewohner nicht englisch, sondern deutsch, und in unseren Filialen in der Romandie französisch, sprechen und wir anstelle einer Währung, auch noch zwei unterschiedliche Währungen haben, ist unser Aufwand um ein vielfaches höher.

Was passiert also in der Produktabteilung bis die Kataloge die Regalwände erstrahlen lassen?

Schritt 1
Wir erhalten aus London eine Übersicht über den geplanten Inhalt der Kataloge und werden um unser Feedback dazu gebeten. Die Inhalte werden unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse festgelegt. Keine leiche Aufgabe, wenn man bedenkt, dass ein Australier Europa völlig anders bereist, als ein Deutscher und umgekehrt.

Schritt 2
In London werden die Inhalte nun grafisch gestaltet und es entsteht ein Reisekatalog.

Schritt 3
Nach Fertigstellung des Kataloges stellen uns die Kollegen den Katalog auf einem Server bereit. Um unsere Anpassungen und Änderungen vornehmen zu können, müssen wir nun zunächst den Katalog vom Server auf unser Laufwerk laden. Dies nimmt gut und gerne einen halben Tag in Anspruch. (Liebe IT: Wir wissen nun, dass wir euch immer vorher informieren, damit wir auf Grund von mehreren Gigabyte nicht den gesamten Betrieb lahm legen.)

Schritt 4
Viele technische, aber zeitaufwendige Schritte. Versteht zwar jetzt keiner, ist aber so: Aus der großen gesamten InDesign-Datei müssen mindestens einen ganzen Tag lang einzelne InCopy-Aufgaben pro Doppelseite erstellt werden. Aus InCopy werden nun alle Texte in Word kopiert, um sie hier zu übersetzen. Das war Fach-Chinesisch.

Schritt 5
Übersetzen, übersetzen, übersetzen und in eine für unsere Märkte und Zielgruppen passende Sprache bringen. Nicht zu geschwollen, nicht zu jung und frech –  STA Travel eben.
Jede einzelne Tour, jedes einzelne Hotel, Introtexte, jeden einzelnen Tournamen. Hierbei ist das gesamte Produkt-Team eingebunden: Ana Keth, Sandra Peez, Angela Sessini, Marco Debus, Michael Schmidtke, Michael Gazis und Robert Simons.
Je nachdem wie textreich eine Seite ist und wie man geübt ist, benötigt man für eine Seite nicht nur höchste Konzentration, sondern auch ca. 1-2 Stunden Zeit.
Oder wie lange braucht ihr um 2 Seiten des neuen Asien-Katalogs zu übersetzen?
Hier geht’s zu den Originalseiten – sag uns deine Zeit 🙂

Schritt 6
Re-Konvertierung in das Katalog-Format: Sprich alle übersetzten Texte müssen nun natürlich wieder in das entsprechende Programm gebracht werden; sie müssen in das Programm InCopy eingecheckt werden. Sobald wir ein Wort, oder manchmal auch nur einen Buchstaben mehr geschrieben haben, als in der ursprüglichen englischen Version, müssen wir kürzen. Pro Seite kann alleine das sogennante einchecken 20 Minuten dauern, insbesondere wenn man bei zu langem Text kürzen muß, oder bei zu wenig nachtexten.

Schritt 7
Grafische Anpassungen: Ich bin ja weiterhin der Meinung, dass unsere schöne Sprache über einen reicheren Wortschatz verfügt, als die englische; dass es unendliche Adjektive gibt, um etwas präzise zu beschreiben. Und unsere Worte sind länger als die englischen. Was uns im Falle unserer Kataloge vor eine Herausforderung stellte. Denn für „Brazil“ waren nun mal nur 6 Buchstaben vorgesehen. Aber es führt kein Weg daran vorbei, dass das Land des Fußballs, des Sambas, des Caipirihas auf deutsch „Brasilien“ heißt – also 9 Buchstaben lang ist. Also musste aus einer Produktkollegin eine Grafikerin gemacht werden, damit wir diese Änderungen vornehmmen können. Angela hat mehrere InDesign Schulungen erhalten und meistert mittlerweile solche Aufgaben mit links.

Eine Katalogseite vorher und nachher


Schritt 8

Wenn alle Texte eingegeben sind, alle Änderungen vorgenommen sind, wird das Ganze ausdruckt und nochmals von uns auf Tippfehler und Rechtschreibung geprüft.
An dieser Stelle herzlichen Dank an das Marketing-Team, die uns hier dieses Jahr tatkräftig, mit Rotstiften bewaffnet, geholfen haben und so manche S-Bahn Fahrt sinnvoll genutzt werden konnte. (Anmerkung der Marketing-Abteilung: Haben wir gerne gemacht!)

Schritt 9
Die Korrekturen werden im System vorgenommen und dann die gesamte Datei an unsere externe Grafikagentur geschickt. Diese übernimmt den letzten Feinschliff, fügt die Anzeigen ein und bereitet die Datei zum Druck vor.

Schritt 10
Das gute Stück geht in den Druck: viel Herz, viel Blut, viel Schweiß und viel Zeit verwandeln sich nun in Schrift, Form und Farbe. Von hier gehen die Kataloge dann zu den jeweiligen Mailinghäusern, von wo aus sie anschließend in die Shops geschickt werden. Sobald ein Destinationskatalog abgeschlossen ist, beginnt das Ganze für den nächsten wieder bei Schritt 1. Und das 6 mal.

Die bunte Vielfalt unserer Reisekataloge


Während des gesamten Prozesses

In diesem Jahr hatten wir als einzige Division die Möglichkeit zusätzliche Seiten zu drucken. Auf diesen zusätzlichen Seiten sollten hauptsächlich Reisen dargestellt werden, die speziell für unsere Märkte wichtig und gut sind, nämlich Mietwagenreisen und Deutschsprachige Touren. D.h. wir haben hier parallel zu den oben genannten 10 Schritten mit den unterschiedlichsten Anbietern Verträge verhandelt, Touren und Preise verglichen. Nach Vertragsabschluß müssen dann hier natürlich auch Texte geschrieben werden und entsprechende Verkaufsinfos erstellt werden.
Darüberhinaus sind wir als Reiseveranstalter verpflichtet Einreisebestimmungen in Kataloge zu drucken, sprich diese haben wir für alle Länder rausgesucht.

Mein Fazit

Die Entscheidung für eigene Kataloge war absolut richtig und wichtig. So können wir unseren Kunden unsere bunte und vielfältige Produktpalette aufzeigen. Reisen, wie wir es verstehen.
Für Studenten, Backpacker und Trekker, für Lernbegierige und Engagierte, für Singles und Familien und für Menschen wie mich: Mitte 30, DINK (Double income no kids).

So individuell unsere Kunden sind, so individuell sind wir auch bei STA Travel. Aber eins haben wir alle gemeinsam: Wir haben Fernweh. Wir sind reise- und manchmal auch abenteuerlustig.

Und da wir mehr Reise also Büro sind, beraten wir unsere Kunden individuell und stellen ihnen maßgeschneiderte Reise zusammen – und das mit Hilfe der Kataloge.

Hier geht’s zu unseren Katalogen:

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Eat Pray Love

Als ich vor zwei Jahren das Buch Eat Pray Love von Elizabeth Gilbert las, war ich ganz fasziniert von ihrer wahren Geschichte: Nach einer Lebenskrise tritt die Amerikanerin eine lange Reise an, die sie nach Italien, Indien und Bali führt. Auf der Reise findet sie schließlich ihr Glück, die wahre Liebe und letzten Endes auch zu sich selbst. Ja, zugeben ein klassisches Frauen-Buch, aber trotzdem auch gespickt mit interessanten Reiseerfahrungen. Der Roman hat sich weltweit 7 Mio. Mal verkauft und wurde nun endlich mit Julia Roberts und Javier Bardem in den Hauptrollen verfilmt. Der Filmstart in Deutschland ist der 23. September!

Ich hatte bereits das Glück, den Film vor dem Filmstart zu sehen und zwar als Pressevorführung und ich rate euch, Mädels (und Jungs!), schaut euch den Film an, er ist wirklich schööön – tolle Landschaftsaufnahmen, lustige Szenen und nachdenkliche Momente.

Ja, und was hat der Film nun eigentlich mit STA Travel zu tun?
Die drei Hauptschauplätze der Geschichte sind Rom, ein Ashram in Indien und die indonesische Insel Bali. Also, alles tolle Reiseziele, die wir im Programm haben. Und wir haben sogar die passenden Eat Pray Love-Packages zu diesen Orten parat:

Für Freunde des kulinarischen Genusses gibt es die „Food, Wine & Caravaggio“-Reise nach Rom. Mit Flug, vier Übernachtungen im STAy Stylish Hotel Palladium Palace und geführter Kulinarik-Tour pro Person im Doppelzimmer ab 609 Euro.

So wie Liz im Film zur spirituellen Reise nach Indien aufbricht, gibt es auf der „Spiritual India“-Tour viele Facetten des Landes zu erleben. Das Package umfasst Flug, 14 Übernachtungen, Transport mit Zug und Bus, geführte Rundgänge sowie Besichtigungstouren und kostet ab 1.425 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Im Film spielen die romantischen Schwingungen der exotischen Insel Bali eine Rolle. STA Travel bietet passend hierzu sogar das „Eat Pray Love Bali“-Package mit vier Übernachtungen im The Vira Bali Hotel an, das sich im Kolonialzeit-Stil an einem schneeweißen Strand präsentiert. Eine fünftägige Reise inklusive Flug, täglichem „Hot & Tasty“ Frühstück, romantischem Dinner und zweieinhalbstündiger balinesischen Massage kostet pro Person ab 985 Euro im Doppelzimmer. Wem 5 Tage zu wenig sind, kann den Aufenthalt wie Liz im Film einfach verlängern …

Gewinnt euer persönliches Eat Pray Love-Erlebnis!
Da wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit unseren Eat Pray Love-Packages auch der exklusive Reisepartner zum Film sind, verlosen wir sogar die Reisen. Denn wir sind der Meinung, dass jeder die Chance auf sein persönliches Eat Pray Love-Erlebnis haben sollte. Es gibt mehr als einen Weg, sein Glück zu finden und dabei die Welt zu sehen!

PS: Kleiner Tipp für alle SAT1 Frühstücksfernsehen-Gucker: Diese Woche (Montag bis Freitag) laufen 30-sekündige „Eat Pray Love“-Gewinnspiel-Trailer, mit denen ihr noch ’ne extra Chance auf eine Reise nach Rom habt!

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STA Travel Mitarbeiterbefragung eNGAGE 2010

Vom 3. Bis zum 23. September haben alle STA Travel Mitarbeiter auf der ganzen Welt die Möglichkeit, ihrem Arbeitgeber offen und ehrlich ihre Meinung zu sagen. Unter dem Namen eNGAGE wird bereits zum dritten Mal eine jährliche Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Es geht darum, das anonyme Feedback der Mitarbeiter zu sammeln, zu analysieren, mit dem Management zu diskutieren und dann in sinnvolle Maßnahmen, Veränderungen und neue Investitionen umzusetzen. Es hat sich gezeigt, dass so eine Befragung ein sehr gutes Werkzeug ist, eventuelle Probleme im Unternehmen, Herausforderungen und Chancen zu erkennen. Dieses Wissen nutzen wir dann, um die Arbeitsbedingungen jedes Einzelnen zu verbessern und so letztendlich auch die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen zu stärken.

Die Befragung wird online durchgeführt. So können die Antworten der Mitarbeiter direkt der externen Firma Kenexa übermitteilt werden,wo sie erfasst und statistisch ausgewertet werden. Kenexa sorgt dafür, dass wirklich keine Rückschlüsse auf einzelne Personen mehr möglich sind.

Natürlich erfährt nicht nur das Management die Ergebnisse der Befragung – auch alle STA Travel Mitarbeiter werden informiert. In den vergangenen Jahren war es uns möglich, durch die Mitarbeiterbefragung einige wichtige Dinge zu verbessern, wie z.B. Karrieremöglichkeiten (lokal und global) und Personalentwicklung duch ein umfangreicheres Trainingsprogramm und die Einführung eines Talentmanagements. Die interne Kommunikation im Unternehmen wurde optimiert, bessere Technik eingeführt und eine CSR-Strategie entwickelt; ein Punkt, der sehr vielen unserer Mitarbeiter am Herzen liegt.

Liebe Kollegen von STA Travel, wir freuen uns auf eure Teilnahme an der Befragung. Vielen Dank!

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STA Travel Doppeldeckerbus tourt durch die Schweiz

Nachdem wir ihn einen ganzen Sommer lang durch zahlreiche deutsche Städte gescheucht haben, tourt unser STA Travel Doppeldeckerbus ab morgen endlich auch durch die Schweiz! Euch erwartet eine kleine Rundfahrt durch deine Stadt, jede Menge Urlaubsstimmung und viele Gewinne im jeweiligen STA Travel Reisebüro.

Mehr über unseren Original Londoner Doppeldeckerbus erfährst du hier…

Hier eine Übersicht der Termine:

Basel 08.09.2010 12 – 20 Uhr
Lausanne 10.09.2010 12 – 20 Uhr
Genf 11.09.2010 09 – 17 Uhr
Fribourg 13.09.2010 12 – 20 Uhr
Bern 14.09.2010 12 – 20 Uhr
Luzern 15.09.2010 12 – 20 Uhr
Winterthur 16.09.2010 12 – 20 Uhr
Zürich 17.09.2010 12 – 20 Uhr
St. Gallen 18.09.2010 09 – 17 Uhr

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